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  • 10.12.2015, 09:17 Uhr
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  • Münsterland / Kreis Steinfurt
Neues Glasfasernetz

Breitband-Ausbau im Kreis Steinfurt - Turbo-Tempo für die digitale Zukunft

Der Breitband-Ausbau im Kreis Steinfurt geht weiter im Turbo-Tempo voran: Gleich in zwei Orten konnten nun Nachfragebündelungen erfolgreich abgeschlossen werden: Hopsten und Ladbergen bekommen in ihren Ortslagen ein flächendeckendes Glasfaser-Netz.

Landrat Dr. Klaus Effing begrüßt den Glasfaser-Ausbau als wichtigen Schritt in die Zukunft. Nach Wettringen, Neuenkirchen, Metelen, Horstmar und Tecklenburg-Leeden werden 2016 die nächsten Orte vollständig mit Glasfasertechnik ausgebaut. Darüber hinaus gebe es in vielen Orten Projekte der Stadtwerke in Industrie- und Wohngebieten. In kaum einem Kreis in NRW werde derart intensiv in den Ausbau von Breitband-Netzen investiert wie im Kreis Steinfurt.

Der Glasfaserausbau in Hopsten war schon vor längerer Zeit von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) initiiert worden. Nachdem bereits 2014 eine Nachfragebündelung starten sollte, war diese zunächst auf Eis gelegt worden. Umso mehr freuten sich Bürgermeister Winfried Pohlmann und WESt-Geschäftsführer Guido Brebaum jetzt über ein überwältigendes Ergebnis.

Ähnlich groß war die Freude in Ladbergen, wo die Teutel, die Telekommunikations-Tochter der Stadtwerke Lengerich, den kompletten Ortskern mit Glasfaser ausbauen wird. Auch hier war erforderlich, dass sich eine hinreichend große Zahl von Betrieben und Haushalten für die neue Technik entscheidet. Erleichterung auch bei Bürgermeister Udo Decker-König, dass das Quorum erreicht wurde. Es gehe um nichts Geringeres als um die Zukunftsfähigkeit eines ganzen Ortes, betonte Brebaum. Ladbergen habe sich für die Weiterentwicklung des Wohn- und Wirtschaftsstandortes entschieden.

Für das Jahr 2016 kündigt Brebaum weitere Projekte im Kreis Steinfurt an: „In mehreren Orten – primär im Tecklenburger Land – wollen wir den Bau von Glasfaser-Netzen initiieren.“ Projektleiter Ingmar Ebhardt ergänzt, dass er auch für die Erschließung der Außenbereiche in 2016 wesentliche Fortschritte erwarte. Im Münsterland war in den letzten Monaten ein eigenes „Außenbereichs-Tool“ entwickelt worden, das selbst bei der Landesregierung für großes Interesse gesorgt habe.

Landrat Dr. Effing kündigt an, dass die Kreisverwaltung mit der WESt noch vor Weihnachten mit den Kommunen über die weitere Strategie des Kreises ins Gespräch kommen wolle. „Dabei wollen wir auch von den neuen Förderansätzen von Bund und Land profitieren“, so Brebaum. Weil die Akteure nicht mit allen Punkten der aufgelegten Förderprogramme glücklich seien, habe er die Position des Kreises und des Münsterlandes jetzt im Rahmen einer Experten-Anhörung im Düsseldorfer Landtag vorgestellt. „Wir hoffen, dadurch die Regularien auf Ebene des Bundes und des Landes kommunalfreundlich mit gestalten zu können.“

(Kreis Steinfurt)


 


 

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