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  • 12.06.2014, 10:53 Uhr
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  • Münsterland / NRW
NRW-Arbeitsmarkt

Zahl der Erwerbstätigen in NRW 2012 um ein Prozent gestiegen

Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen lag im Jahr 2012 bei 8,9 Millionen und war damit um 1,0 Prozent höher als im Vorjahr. Wie IT.NRW mitteilt, waren in 46 der 53 kreisfreien Städte und Kreise des Landes mehr Personen erwerbstätig als ein Jahr zuvor.

Die höchsten Beschäftigungszahlen wiesen Köln mit 698.100 Erwerbstätigen (+11.200 gegenüber 2011), Düsseldorf mit 502.100 (+3.900) und Essen mit 319.600 (+2.800) auf. Die niedrigsten Erwerbstätigenzahlen meldeten Bottrop (47.600; +300 gegenüber 2011), Remscheid (59.200; +500) und der Kreis Höxter (61.300; +400).

Im Jahr 2012 verzeichnete der Kreis Heinsberg die höchsten Steigerungsraten bei den Erwerbstätigenzahlen in der Gesamtwirtschaft (+2,8 Prozent) und im Produzierenden Gewerbe (+5,6 Prozent). Im Dienstleistungsbereich wies der Kreis Gütersloh den höchsten prozentualen Zuwachs auf (+2,2 Prozent). Herne war am stärksten vom Beschäftigungsrückgang in der Gesamtwirtschaft (−1,0 Prozent) und im Produzierenden Gewerbe (−4,5 Prozent) betroffen. Den höchsten Rückgang im Dienstleistungsbereich verzeichnete die Stadt Hagen (−1,7 Prozent).

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2,1 Prozent weniger marginal Beschäftigte

Die Zahl der marginal Beschäftigten (hauptsächlich geringfügig Beschäftigte und Ein-Euro-Jobs) lag im Jahr 2012 bei 1.425.000 und war damit um 2,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Rückläufig waren hier die Ergebnisse in nahezu allen Kreisen und kreisfreien Städten NRWs mit Ausnahme des Kreises Lippe und der Stadt Bonn. Den höchsten prozentualen Rückgang ermittelten die Statistiker mit 6,8 Prozent im Kreis Unna. Die höchste Steigerungsrate verzeichnete der Kreis Lippe mit 0,8 Prozent.

Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder”, dem auch IT.NRW angehört. In die Erwerbstätigenrechnung einbezogen sind neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch Beamte, marginal Beschäftigte sowie Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.

(Redaktion)


 


 

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