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  • 17.04.2014, 10:33 Uhr
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  • Münsterland / NRW
NRW-Häfen

1,7 Prozent mehr Güterumschlag im Jahr 2013

In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden im vergangenen Jahr von 115 000 Binnengüterschiffen 123,6 Millionen Tonnen an Gütern umgeschlagen, das waren 1,7 Prozent mehr als 2012.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, entfielen annähernd 55 Prozent des bundesweiten Güterumschlags der Binnenschifffahrt auf die NRW-Häfen. Erze, Steine und Erden bildeten mit insgesamt 35,9 Millionen Tonnen die größte Gütergruppe; im Vergleich zum Jahr 2012 erhöhte sich hier der Umschlag um 1,1 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgten Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (+3,5 Prozent gegenüber 2012), Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (+6,4 Prozent) sowie chemische Erzeugnisse (+0,8 Prozent). Diese vier Gütergruppen machten zusammen rund 75 Prozent des Güterumschlags auf NRWs Wasserstraßen aus.

Wie die Statistiker mitteilen, war im Jahr 2013 beim Containerumschlag ein Rückgang von 0,9 Prozent auf eine Million TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) zu verzeichnen: Der Empfang von Containern (483 400 TEU) ging dabei um 0,1 Prozent, der Containerversand (541 850 TEU) um 1,5 Prozent zurück. Obwohl der Containerumschlag insgesamt sank, stieg die in Containern beförderte Tonnage um 3,1 Prozent. Die beförderte Zahl an Containern wird in sog. TEU gemessen. Ein TEU entspricht dabei einem ISO-Container, der 6,058 Meter lang, 2,438 Meter breit und 2,591 Meter hoch ist.

(Redaktion)


 


 

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