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  • 03.09.2012, 13:36 Uhr
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  • Düsseldorf
NRW

Mehr Verbraucher aber weniger Unternehmen meldeten Insolvenz an

Im ersten Halbjahr 2012 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein‑Westfalen 19.771 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Diese Zahl meldet heute das Statistische Landesamt "IT.NRW".

Wie Information und Technik Nordrhein‑Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 2,8 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2011 (damals: 19.241 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten Forderungen summierten sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nach vorläufigen Ergebnissen auf 12,3 Milliarden Euro (Januar bis Juni 2011: 4,0 Milliarden Euro).

5.657 Insolvenzen betrafen Unternehmen; das waren 0,4 Prozent weniger als von Januar bis Juni des Vorjahres (damals: 5.679 Fälle). Weitere 14.114 Schuldner beantragten die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, darunter 12.975 Verbraucher (Personen, die nicht selbstständig tätig sind, wie z. B. Arbeitnehmer-/innen, Rentner/-innen, Arbeitslose). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war um 3,7 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2011 (damals: 12.517 Fälle).

Die Statistiker weisen darauf hin, dass von einigen Amtsgerichten noch Insolvenzfälle aus dem Jahr 2011 nachgemeldet wurden. Deshalb ist der Vergleich der Ergebnisse für das erste Halbjahres 2012 mit denen des entsprechenden Vorjahreszeitraumes nur eingeschränkt möglich. Ferner sind in der Zahl der Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten, deren Sitz außerhalb von Nordrhein‑Westfalen liegt, aber deren Insolvenzabwicklung an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Bei den im ersten Halbjahr 2012 betroffenen 45 Unternehmen summierten sich die Gläubigerforderungen auf 52,6 Millionen Euro.

(Redaktion)


 


 

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