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  • 03.06.2014, 11:06 Uhr
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  • Münsterland / NRW
NRW-Statistik

Bei etwa jeder fünften Frau mit Erwerbswunsch bleibt Arbeitskraftpotenzial ungenutzt

Die Zahl der Personen in Nordrhein-Westfalen mit teilweisem oder vollständig ungenutztem Arbeitskraftpotenzial war 2012 mit 1,6 Millionen um etwa 273 000 niedriger als im Jahr 2008.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand einer aktuellen Studie mitteilt, ist das Arbeitskraftpotenzial von Frauen in Nordrhein-Westfalen weniger ausgelastet als das von Männern. Im Jahr 2012 bestand bei 20,7 Prozent der Frauen, die dem Arbeitsmarkt grundsätzlich zur Verfügung standen, ein Mangel an Erwerbsarbeit. Bei den Männern betrug der entsprechende Anteil 15,0 Prozent. Männer waren häufiger erwerbslos (6,2 Prozent) als Frauen (4,9 Prozent).

Dagegen hatten Frauen höhere Anteile bei der sog. Stillen Reserve (7,1 Prozent) und bei den Unterbeschäftigten (8,7 Prozent) als Männer (4,2 bzw. 4,6 Prozent). Als Stille Reserve bezeichnet man Personen, die zwar eine Erwerbsorientierung aufweisen, dem Arbeitsmarkt aber aus unterschiedlichen Gründen aktuell entweder nicht zur Verfügung stehen oder nicht aktiv nach Arbeit suchen. Zu den Unterbeschäftigten zählen Erwerbstätige, die weniger als 40 Stunden pro Woche arbeiten, aber den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden haben und hierfür auch verfügbar sind.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zum Arbeitskraftpotenzial in NRW hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen jetzt in der Reihe Statistik kompakt unter dem Titel „Unterbeschäftigung, Erwerbslosigkeit und Stille Reserve: Welches Erwerbspotenzial bleibt ungenutzt?” veröffentlicht. Die Analyse steht hier zum kostenlosen Download bereit.

(Redaktion)


 


 

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