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  • 15.10.2013, 10:04 Uhr
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  • Münsterland
NRW-Verbraucherpreisindex

Preise für Nahrungsmittel stiegen stärker als die gesamten Lebenshaltungskosten

Nordrhein-westfälische Verbraucher müssen beim Kauf von Lebensmitteln zunehmend tiefer in die Tasche greifen. Wie IT.NRW anlässlich des Welternährungstags (16. Oktober 2013) mitteilt, war die Teuerungsrate für Nahrungsmittel im September 2013 mehr als dreimal so hoch (+5,4 Prozent) wie die Gesamtteuerungsrate (+1,5 Prozent; jeweils im Vergleich zu September 2012).

Seit Mai 2013 lag die Preissteigerung im Jahresvergleich immer über der Fünf-Prozent-Marke. Ein Langfristvergleich zwischen 2000 und 2013 zeigt, dass die größten Preistreiber im Bereich der Nahrungsmittel seit der Jahrtausendwende neben Obst (+42,9 Prozent; darunter Äpfel: +66,2 Prozent) insbesondere Speisefette und Öle (+38,9 Prozent) waren. Auch Fisch (+36,7 Prozent) hat sich in den letzten dreizehn Jahren überdurchschnittlich verteuert. Dagegen können sich die Käufer von Gemüse (+8,9 Prozent; darunter Tomaten: −4,7 Prozent) über Preise freuen, die fast auf dem Niveau des Jahres 2000 liegen.

(Redaktion)


 


 

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