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  • 10.11.2014, 10:46 Uhr
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  • Gronau-Epe / Münsterland
Ölschäden

Entscheidung über weiteres Vorgehen frühestens im Dezember

Frühestens im Dezember wird über das weitere Vorgehen zur Sanierung der beschädigten Rohrleitung von Ölkaverne S 5 im Eper Amtsvenn eine Entscheidung fallen.

Dann erst tagt die Koordinierungsgruppe mit Vertretern verschiedener Behörden, Institutionen und der für die Kaverne verantwortlichen Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen (SGW).

„Gegenwärtig wird an den Gutachten gearbeitet, auf die wir warten. Insofern haben wir derzeit keine weiteren Entscheidungen zu treffen“, so Andreas Nörthen, Pressesprecher der Abteilung Bergbau und Energie bei der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg, gegenüber den WN. Im Dezember, so Nör­then, werde bei der anvisierten Zusammenkunft hoffentlich auch das geologische Modell präsentiert, anhand dessen nachvollzogen werden kann, „auf welchem Weg sich das Öl nach oben ausgedehnt hat“. Die aus dem Modell abzuleitenden Erkenntnisse werden dann auch entscheidend für den Sanierungsplan sein, sagt Nörthen.

Aktuell wird von Bezirksregierung und SGW an einem Betriebsplan für den Rückbau der Einzäunung des Schadensbereiches im Eper Amtsvenn gearbeitet. Andreas Nörthen: „Derzeit laufen Gespräche darüber. Ich gehe aber davon aus, dass Ende November, Anfang Dezember weite Teile der Einzäunung entfernt werden und die jetzt noch gesperrten Bereiche wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden.“

Lediglich die eigentlichen Gefahrenbereiche gelte es dann weiter zu sichern.

(Klaus Wiedau, WN)


 


 

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