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  • 16.11.2012, 10:13 Uhr
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  • Kreis Borken
Online-Fragebogen

Service der Kreisverwaltung Borken erneut auf dem Prüfstand

Post aus dem hohen Norden bekommen ab dem 27. November 2012 rund 250 mittelständische Unternehmen in der Region. Der Grund: Die Fachhochschule Westküste in Heide/Holstein ermittelt im Auftrag des Kreises Borken, wie zufrieden die heimische Wirtschaft mit dem Service der Kreisverwaltung ist.

Zu diesem Zweck erhalten Unternehmen, die in der Vergangenheit Kontakt zur Kreisverwaltung hatten, per Mail den Link zu einem Online-Fragebogen, der innerhalb von zehn Minuten durch einfaches Ankreuzen zu beantworten ist. Bis zum 14. Dezember haben die Teilnehmer dazu Gelegenheit. Damit unterstützen sie das Ziel der Kreisverwaltung, sich in ihrer Aufgabenerfüllung weiterhin möglichst eng an den Wünschen und Erwartungen der Kunden zu orientieren.

"Wir möchten auf diese Weise herausfinden, wo womöglich der Schuh drückt und sich unser Service noch verbessern lässt", betont Landrat Dr. Kai Zwicker. "Eine ganz zentrale Aufgabe unseres Kreises ist es, ein wirtschaftsfreundliches Klima für Unternehmen zu gestalten. Dass dies auch funktioniert, belegt bereits seit 2006 das RAL-Gütezeichen `Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung`."

Um dieses bundesweit anerkannte Gütesiegel zu erhalten, das jeweils befristet auf zwei Jahre erteilt wird, sind 14 Kriterien zu erfüllen. So müssen beispielsweise Rechnungen innerhalb von 15 Arbeitstagen bezahlt oder bei Anfragen und Anträgen innerhalb von sieben Arbeitstagen qualifizierte Eingangsbestätigungen mit ersten Informationen zum Verfahren erteilt werden. Bei Eingaben und Beschwerden hat spätestens nach drei Arbeitstagen eine Rückmeldung zu erfolgen. Spätestens nach 40 Arbeitstagen ist über einen gewerblichen Bauantrag zu entscheiden. Behörden, die das Gütezeichen erhalten wollen, müssen zudem über einen Verwaltungswegweiser verfügen und Existenzgründern einen Lotsen zur Seite stellen. "Um das Gütezeichen erneut zu bekommen und um die Qualität unserer Dienstleistungen weiter verbessern zu können, ist es uns wichtig zu wissen, wo wir als Kreisverwaltung heute stehen und wo wir besser werden können", erläutert Petra Bonhoff, beim Kreis Borken zuständig für den Zertifizierungsprozess. Über eine möglichst große Beteiligung an der Aktion würde sie sich sehr freuen, denn: "Nur so sind die Ergebnisse der Befragung auch belastbar und aussagekräftig."

(Redaktion)


 


 

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