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  • 20.09.2012, 16:10 Uhr
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  • Münster
Pflanzenschutztechnik

BASF will Becker Underwood kaufen

Die BASF plant, Becker Underwood für einen Kaufpreis von 1,02 Milliarden US$ (785 Millionen €) zu erwerben. Das Untenehmen mit Sitz in Ames, Iowa, zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Technologien zur biologischen Saatgutbehandlung.

Becker Underwood produziert an 10 Standorten weltweit und beschäftigt 479 Mitarbeiter. BASF hat mit Norwest Equity Partners (NEP) eine Einigung über den Erwerb von Becker Underwood erzielt, das sich seit 2004 im Portfolio von NEP befindet. Der Kauf unterliegt noch der Zustimmung der zuständigen Behörden. Mit dem Abschluss der Transaktion wird bis Ende 2012 gerechnet.

„Wir sind beeindruckt von Becker Underwoods Fähigkeit, die Bedürfnisse der Landwirte in innovative, maßgeschneiderte Lösungen für ressourcenschonenden Mehrertrag zu übersetzen. Becker Underwood soll nun ein Teil der BASF werden, und wir freuen uns, gemeinsam mit den neuen Kollegen unsere Kompetenzen weiter auszubauen. Vor allem im schnell wachsenden Markt für Saatgutbeizen werden wir in der Lage sein, innovative Lösungen für die Landwirtschaft zu entwickeln“, sagte Dr. Andreas Kreimeyer, Sprecher der Forschung und im Vorstand der BASF zuständig für das Segment Agricultural Solutions.

Für das am 30. September 2012 endende Geschäftsjahr von Becker Underwood wird ein Umsatz von 240 Millionen US$ (185 Millionen €) erwartet. Im Zuge der Akquisition wird der BASF-Unternehmensbereich Crop Protection eine globale Geschäftseinheit Functional Crop Care schaffen. Darin werden die Forschungs-, Entwicklungs- und Marketingaktivitäten in den Gebieten Saatgutbehandlung, biologischer Pflanzenschutz, Pflanzengesundheit, Wasser- und Nährstoff­management mit denen von Becker Underwood gebündelt und so weiter gestärkt. Das Geschäft für Tierernährung wird in den Unternehmensbereich Nutrition & Health integriert.

Becker Underwood hat eine starke Position in Nordamerika. Wir werden dieses Kerngeschäft weiter ausbauen und global expandieren. Für unsere Kunden werden wir so gemeinsam nachhaltig Wert schaffen“, sagte Markus Heldt, Bereichsleiter, BASF Crop Protection. „Wir freuen uns darauf, mit den hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Becker Underwood unser integriertes Geschäft weiter zu entwickeln.”

Becker Underwood ist in den zurückliegenden Jahren zu einem innovativen Anbieter von Systemlösungen für die Landwirtschaft geworden“, betonte Dr. Peter Innes, Chief Executive Officer von Becker Underwood. „Gestärkt durch die Innovationskraft des BASF-Forschungsverbundes sowie des bestehenden Portfolios können wir zukünftig neuartige Lösungen für die Landwirtschaft entwickeln und global vermarkten“.

Nach Erhalt der notwendigen rechtlichen Genehmigungen wird der Großteil des Geschäftes in den BASF-Unternehmensbereich Crop Protection integriert. Dieser erzielte 2011 einen Umsatz von rund 4,2 Milliarden € und erwartet auch für 2012 wieder ein Spitzenjahr. Mit ihren Produkten und Dienstleistungen hilft die BASF Landwirten dabei, den Ertrag und die Qualität ihrer Erzeugnisse zu verbessern.

(Redaktion)


 


 

Dr. Andreas Kreimeyer
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