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  • 27.11.2013, 09:58 Uhr
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  • Münster
Planungen zum Straßen-Ausbau

Albersloher Weg bleibt zweispurig

Erst vier geplante Fahrspuren, dann drei, jetzt zwei! Bei dem weiteren Ausbau des Albersloher Weges in Gremmendorf und Angelmodde verfolgt die Stadtverwaltung inzwischen ganz offenbar die Devise: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dache.

Auf jeden Fall schlägt Stadtdirektor Hartwig Schultheiß in einem Beschlusspapier, über das der Planungsausschuss am 5. Dezember entscheidet, die Beibehaltung von zwei Fahrspuren in dem südlichen Teilbereich der Straße vor.

In dem Papier heißt es unmissverständlich, dass damit „keine wesentliche Verbesserung im Verkehrsablauf gegenüber der heutigen Situation“ zu erreichen sei. In der „Abwägung der Vor- und Nahteile“ indes plädiert die Stadtverwaltung für zwei Fahrspuren. Als „Nachteile“ der früher geplanten drei bis vier Fahrsparen gelten die hohen Kosten und Probleme beim Grunderwerb. Auch Anwohnerproteste dürften eine Rolle spielen.

Trotz dieser grundlegenden Korrektur will die Stadtverwaltung einen ersten Teilbereich zwischen Angelsachsenweg und Otto-Hersing-Weg angehen, um auch auf der Westseite der Straße den heute fehlenden Fuß- und Radweg zu schaffen. Darüber hinaus soll für den Verkehr in Richtung Albersloh eine neue Rechtsabbiegespur geschaffen werden.

Das Projekt ist bei den Anwohnern umstritten, weil die Stadt einen Geländestreifen von den jeweiligen Eigentümern ankaufen will und diese überdies Anliegerbeiträge zahlen müssen. Bei dem zweispurigen Ausbau in diesem Teilbereich wären es noch 560.000 Euro bei einer Gesamtinvestition von knapp 1,9 Millionen Euro.

(Klaus Baumeister, WN)


 


 

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