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  • 07.11.2012, 11:16 Uhr
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  • Münster
Podiumsdiskussion

"Deutschland 2050: Alt - krank - teuer?"

Eine Podiumsdiskussion zum demographischen Wandel findet am Donnerstag, 15. November, im Erbdrostenhof statt.

Pflegenotstand, exorbitante Krankenkassenbeiträge und alte Menschen, die im Ausland ins Pflegeheim müssen, da es zuhause zu teuer ist - wenn es ums Altern geht, überwiegen Negativschlagzeilen. Sind die pessimistischen Prognosen seriös? Lässt sich die Zukunft tatsächlich auf "Deutschland 2050: Alt - krank - teuer?" reduzieren? Eine Podiumsdiskussion am Donnerstag, 15. November, um 19 Uhr im Erbdrostenhof soll die negative Sichtweise korrigieren. Dazu laden die Universität, das Uniklinikum, das städtische Gesundheitsamt mit dem Gesunde-Städte-Netzwerk und Münster Marketing ein. Es handelt sich um eine Veranstaltung der Allianz für Wissenschaft mit Unterstützung der Sparkasse Münsterland Ost (Eintritt frei).

Den Abend leitet Prof. Dr. Ulrich Keil vom Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität. Er hat am Projekt "Altern in Deutschland" der Nationalen Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) mitgewirkt, dem bislang größten interdisziplinären Forschungsprojekt in Deutschland zum Thema "Alternde Gesellschaft". Mit zwei Impulsreferaten führen er und Prof. Dr. Heinz Rothgang vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen ins Thema ein.

Die Referenten möchten verdeutlichen, dass die Formel "Alternde Gesellschaft bedeutet mehr Krankheit und Pflege" nicht zwangsläufig stimmt, da gesundheitliche Einschränkungen und chronische Behinderungen im Alter bei Männern und Frauen im Vergleich zu früheren Jahren abgenommen haben. Aber es sind auch Anstrengungen der Gesellschaft und jedes Einzelnen nötig, um Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit bei älteren Menschen zu erhalten und weiter zu verbessern.

Anschließend diskutieren Fachleute mit dem Publikum darüber, wie Beruf, Arbeitswelt und Lebensumfeld gestaltet werden können, um ein gesundes und erfülltes Altern in einem längeren Leben zu ermöglichen und was die Gesellschaft, die Kommunen und die Arbeitgeber vor Ort dazu beitragen können. Neben Prof. Keil und Prof. Rothgang kommen zu Wort: Mechthild Buer (Leiterin Anna-Krückmann-Haus), Eva Müller (Mitglied der Geschäftsführung von BASF Coatings) und Dr. Claus Weth (Gesundheitsamt, Geschäftsführer Gesunde-Städte-Netzwerk). Die Moderatorin liegt bei Bernadette Spinnen (Leiterin Münster Marketing).

Ein Faltblatt zur Veranstaltung liegt aus in der Münster-Information im Stadthaus 1. - www.allianz-fuer-wissenschaft.de

(Redaktion)


 


 

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