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  • 25.04.2013, 10:11 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Post-Streik

200 Zusteller im Münsterland legen ihre Arbeit nieder

Die massiven Warnstreiks bei der Deutschen Post haben am Mittwoch auch in einigen Städten des Münsterlandes die Zustellung behindert.

In Coesfeld, Dülmen, Münster, Rheine und Steinfurt hätten rund 200 Zusteller ihre Arbeit niedergelegt, berichtete Uwe Speckenwirth, Fachbereichsleiter der Gewerkschaft Verdi, unserer Zeitung. Die Mitarbeiter sind zu einer zentralen Kundgebung nach Dortmund gereist, an der insgesamt rund 500 Zusteller aus NRW teilnahmen.

In ganz Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch nach Verdi-Angaben 1,5 Millionen Briefe und 120.000 Pakete nicht zugestellt worden. Wie viele Sendungen im Münsterland liegen geblieben seien, sei unklar, sagte Postsprecher Rainer Erzner. „Vielfach sind an den betroffenen Orten Aushilfszusteller und Beamte eingesetzt worden“, erklärte Erzner. Alle Sendungen, die am Mittwoch liegen geblieben sind, würden aber auf jeden Fall am Donnerstag zugestellt, versicherten Verdi und die Post gleichlautend.

Bundesweit waren vor der heute in Neuss beginnenden dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt bei der Post 2.200 Zusteller dem Aufruf zum Warnstreik gefolgt. Im Schwerpunktland Nordrhein- Westfalen beteiligten sich nach Verdi-Angaben mehr als 1.000 Beschäftigte. Weitere Schwerpunkte lagen in Hessen und Niedersachsen.

Die Gewerkschaft fordert für die 132.000 Tarifbeschäftigten sechs Prozent mehr Lohn , mindestens aber 140 € . Im vergangenen Jahr hatte Verdi vier Prozent mehr Einkommen durchgesetzt.

(Jürgen Stilling)


 


 

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