Weitere Artikel
  • 28.11.2013, 10:59 Uhr
  • |
  • Münster / Münsterland
Praktiker und Max Bahr

Endgültiges Aus und Zerschlagung von Max Bahr im Rahmen der Insolvenz

Wie aktuell gemeldet wird, ist der Rettungsversuch für die insolvente Baumarktkette Max Bahr endgültig gescheitert. Damit platzen die Hoffnungen der bundesweit 3.600 Beschäftigten. Jetzt nur noch die Zerschlagung des Unternehmens. Interessenten für einzelne Baumärkte gebe es.

Nachdem im Juli die Insolvenz der Praktiker-Märkte den Anfang machte, schien die Überführung der Märkte und Mitarbeiter unter das Dach von Max Bahr eine Lösung zu sein. Doch dieser Schritt trieb letztlich auch das Tochterunternehmen in die Zahlungsunfähigkeit .

Es folgten Verhandlungen und Gespräche im Rahmen der Insolvenzverwaltung, um möglichst große Konzernteile komplett zu verkaufen und damit die Arbeitsplätze und das Unternehmen zu retten. Nach hoffnungsvollem Start folgt jetzt die Ernüchterung.

Die größtenteils schon festgezurrte Übernahme durch die Globus- Handelskette scheiterte. Einigungsversuche über die Immobilien kamen zu keinem Ergebnis, so dass jetzt die Zerschlagung der Baumärkte ansteht.

Die Marke Max Bahr wird damit vom Markt verschwinden, die vom Ausverkauf betroffenen Baumärkte unter neuem Namen auftreten. Wie es heißt, soll es bereits renommierte Interessenten für einen Großteil der Märkte geben.

Ein Großteil der ehemals 15.000 Praktiker-Beschäftigten ist in eine Transfergesellschaft überführt worden. Verdi forderte am gestrigen Mittwoch, auch für die Max-Bahr-Belegschaft eine solche Lösung zu schaffen.

(Redaktion)


 


 

Baumärkte
Zerschlagung
Interessenten
Max Bahr
Praktiker
Beschäftigte
Baumarktkette

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Baumärkte" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: