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  • 28.05.2013, 08:52 Uhr
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  • Münsterland/Greven
Regionaler Arbeitsmarkt

Facharbeitskreis „Arbeit und Beschäftigung“ informiert sich über laufende Projekte

Unter dem neuen Vorsitz von Dr. Heiner Kleinschneider, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Borken, tagte am Freitag, 24. Mai 2013 der Facharbeitskreis „Arbeit und Beschäftigung“ der Regionalagentur Münsterland. Neben der Bewertung von eingereichten Projekten wurde in der aktuellen Sitzung über laufende Projekte berichtet.

Das Projekt „Arbeitslandschaft Münsterland“ greift die Situation der nicht erwerbstätigen Frauen, der sogenannten „stillen Reserve“ auf. Ziel des Anfang dieses Jahres gestarteten Projektes ist es, den regionalen Arbeitsmarkt und die potentielle Beschäftigtengruppe zusammenzubringen. Gegenwärtig wird eine kreisscharfe Online-Unternehmensbefragung vorbereitet, in der insbesondere die zukünftigen Fachkräftebedarfe und die Rekrutierungsstrategien der Unternehmen von Interesse sind. In einem zweiten Schritt wird dann die Zielgruppe befragt. Im Fokus steht die Eruierung von Erwerbspausen und Zugangshemmnissen zum Wiedereintritt. „Ein spannendes Projekt, das uns erstmals kreisscharfe Daten zur Thematik der stillen Reserve bieten wird“, stellte Julia Roesler, Leiterin der Regionalagentur Münsterland fest. Dies bekräftigen die Facharbeitsmitglieder indem sie das Projekt durch aktive Unterstützung bei der Arbeitgeberansprache und bei Veranstaltungen zusichern.

Weit gediehen ist das Modellvorhaben „Stärkung der Qualifizierungsberatung für KMU“. Innerhalb eines landesweiten Verbundprojektes ist das Netzwerk Westmünsterland Partner für das Münsterland. Aus dem Kreis Borken sind jüngst 14 Teilnehmer in die Erprobung einer Basisqualifizierung eingestiegen. Ziel ist ein verbessertes professionelles Dienstleistungsangebot für die Qualifizierungsberatung für kleine und mittelständische Unternehmen. „Erfreulich ist, dass das Vorhaben eng auf die vorhandenden Ansätze und Strukturen der Region aufbaut“, betont Dr. Heiner Kleinschneider. Auch hier sind die arbeitsmarktpolitischen Akteure sehr an den Ergebnissen und einen Transfer in die übrigen Teilregionen des Münsterlandes interessiert.

Der Facharbeitskreis „Arbeit und Beschäftigung“ ist ein zentrales Gremium der Regionalagentur Münsterland. Der 14-köpfige Arbeitskreis sorgt für die Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Förderprogramme des Landes NRW im Münsterland. Er beurteilt die Förderfähigkeit von zur Förderung eingereichten Projekten und erteilt das erforderliche regionale Votum.

Darüber hinaus erarbeitet der Facharbeitskreis zentrale strategische Grundlagen für die Ausgestaltung der Arbeitsmarktpolitik im Münsterland. In diesem Münsterlandweiten Facharbeitskreis sind alle arbeitsmarktrelevanten Institutionen der Region vertreten.

(Redaktion)


 


 

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Münsterland
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Regionalagentur Münsterland
Facharbeitskreis Arbeit und Beschäftigung

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