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  • 28.07.2014, 12:01 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Reisezeit

Tipps für die sichere Fahrt in den Urlaub

Der Bettenwechsel an Nord- und Ostsee zur Mitte der Ferienzeit verursachte am Wochenende ein erhöhtes Fahrzeugaufkommen auf den Autobahnen. Die Polizei Münster nutzte den Zeitpunkt, um den Reisenden auf der Raststätte Münsterland Tipps zur verkehrssicheren Beladung und zur richtigen Nutzung von Kindersitzen mit auf den Weg zu geben.

Die Polizeihauptkommissare Christoph Becker und Christiane Gruber von der Verkehrsunfallprävention Münster nutzten den Zeitpunkt für einen Infostand vor der Raststätte Münsterland. Der Schwerpunkt bei der diesjährigen Aktion lag auf dem Sicherheitsaspekt beim Fahrradtransport mit dem Auto. Schon bei der Anfahrt zur Raststätte hatte Christoph Becker ein Fahrradschloss auf der Fahrbahn gesehen und geborgen. Manche sorglosen Zeitgenossen klemmen so was auf den Gepäckträger oder hängen es einfach an den Lenker. Durch den hohen Luftdruck bei schneller Fahrt werden sie dann fortgerissen und landen schlimmstenfalls in der Windschutzscheibe des nachfolgenden Wagens. Aber auch wenn sie auf die Fahrbahn fallen, bilden sie eine ständige Gefahr, denn sie können durch andere Autos wieder hochgeschleudert werden.

„Bei jeder Rast sollte der Fahrradträger kontrolliert werden“, riet der Polizeihauptkommissar, der an diesem Vormittag zusammen mit seiner Kollegin rund 300 Gespräche mit Reisenden führte. „Der Aufwand hat sich gelohnt, wir sind zufrieden“, meinte seine Kollegin, die auch im Opferschutz tätig ist und manchmal nach einem Unfall schlimme Nachrichten überbringen muss.

Gerade hat sie einem Ehepaar beim Einstellen des Navigationsgeräts geholfen, jetzt beantwortet sie wieder Fragen zur Verkehrslage in Richtung Hamburg.

„Wir haben Kontakt zur Verkehrsleitstelle in Hamburg“, sagten die Verkehrssicherheitsberater, „es gibt einen Stau am Lotter Kreuz und einen in Bramsche, aber sonst sieht es gut aus.“

Den beiden Beamten macht die Arbeit Spaß, sie verteilen Infomaterial, Bastelbögen mit roter Kelle und Gummibärchen statt Strafzettel, und dementsprechend entspannt ist die Kommunikation mit den Bürgern. „Vorhin hatte eine Mutter ihren neunjährigen Sohn geschickt, um zu fragen, ob wir den Fahrradträger mal kontrollieren könnten, er wäre von ihrem Schwiegervater frisch montiert und sie wolle auf Nummer sicher gehen“, sagte Christoph Becker. „Es war alles in Ordnung, und das Vertrauen des Jungen und der Mutter in die Polizei hat mich sehr gefreut.“

Ein junges Ehepaar kommt mit dem kleinen Sohn und steuert auf den Streifenwagen zu. Mit Begeisterung setzen sich Vater und Sohn hinters Steuer , Mutter macht schnell ein Erinnerungsfoto.

(Reinhold Kringel, WN)


 


 

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