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  • 04.03.2013, 09:41 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Rhein-Münsterland-Express

Deutsche Bahn gegen National Express Rail

Gegen die Vergabe des Rhein-Münsterland-Expresses (RE 7) an das britische Unternehmen National Express Rail hat die Deutsche Bahn Widerspruch eingelegt.

Die Vergabekammer bei der Bezirksregierung in Münster muss sich jetzt mit dem Fall befassen. Das hat ein Bahn-Sprecher vergangene Woche bestätigt.

Bis 2015 darf die Bahn die lukrative Strecke zwischen Rheine und Köln bedienen, danach kommt die deutsche Tochter der britischen National- Express-Group zum Zuge. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sowie die Nahverkehrsverbände Westfalen- Lippe und Rheinland hatten die Strecke – wie berichtet – kürzlich neu vergeben. Der Vertrag soll für 15 Jahre gelten.

Im Kern geht es um die Frage, ob die Briten auskömmlich kalkuliert haben. Das impliziert den Verdacht, dass sie womöglich ein zu niedriges, wirtschaftlich gar nicht darstellbares Angebot abgegeben haben, um auf dem deutschen Markt den Fuß in die Tür zu bekommen. Mitte März soll der Fall vor der Vergabekammer in Münster verhandelt werden.

(Elmar Ries)


 


 

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