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  • 04.04.2014, 11:36 Uhr
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  • Münsterland / Senden
Richtfest im April

Hotelneubau mit 60 Doppelzimmern auf Hof Grothues-Potthoff

Das Tagungshotel mit 60 Doppelzimmern und Wellnessbereich auf dem Hof Grothues-Potthoff soll bis zum Jahresende die ersten Gäste aufnehmen. Das Richtfest steht unmittelbar bevor.

Während Zimmerleute flott und sicher zwischen Dachsparren umher laufen, verharren viele Spaziergänger, Radfahrer und Gäste auf dem Hof Grothues-Potthoff. Sie legen einen Stopp zum Staunen ein. Die Hotelbaustelle zieht mächtig Blicke der Besucher an. Dies gilt erst recht, seit der Rohbau praktisch fertiggestellt worden ist. „Wir liegen ziemlich genau im Zeitplan“, bestätigt Elmar Grothues.

Noch in diesem Monat werde im Kreise der Handwerker Richtfest gefeiert. Womit das Großprojekt terminlich bislang auf Kurs bleibt. Im vorigen August startete das Bauvorhaben, dessen Entwurfsplanung der Sendener Architekt Eckhard Scholz konzipiert hat. Seitdem wurde viel Erdreich bewegt und Beton gegossen. Die Zeitvorgaben seien „ambitioniert“, räumt Grothues ein. Was bedeutet, dass zum Jahresende die Einweihungsparty steigen soll.

„Viele Firmen bevorzugen den ländlichen Raum für ihre Tagungen, um die Teilnehmer auch am Abend zusammenzuhalten“

Der Hotelneubau mit 60 Doppelzimmern, der laut Branchen-Kennern in seiner Größe und Güte weithin ziemlich allein im Münsterland steht, peilt in erster Linie Tagungsgäste als Zielgruppe an – und nimmt damit auch den Wettbewerb mit dem Oberzentrum Münster auf. Gepunktet werden soll mit der Lage und dem Umfeld, zu dem nicht nur Parklandschaft, Venner Moor und Kanal, sondern auch Mini- und Swingolf sowie Hofcafé und Hofladen gehören. „Viele Firmen bevorzugen den ländlichen Raum für ihre Tagungen, um die Teilnehmer auch am Abend zusammenzuhalten“, beteuert der Juniorchef des Familienunternehmens. Für ihn zählt, dass das „Ambiente“ stimmt. Bei Architektur und Ausstattung werde ein hoher Standard erfüllt.

Moderne Tagungstechnik und viel Platz

Zum Pflichtprogramm zählen moderne Tagungstechnik und Platz: 350 Quadratmeter, aufteilbar in bis zu vier Räume, stehen für Konferenzen zur Verfügung.

An Wochenenden erwartet die Familie Grothues Tagestouristen und Radwanderer. Auf Gruppentourismus samt Remmidemmi ziele das Hotel nicht, darauf pocht der Familienbetrieb, der mit dem „Hof-Hotel“ sechs bis acht weitere Vollzeitstellen einrichtet. Investiert wird auch in den Wellness-Bereich, der allein drei Saunen umfassen wird.

Ob sich das Unternehmen Grothues-Potthoff, dessen Hof und Familiengeschichte sich bis 1253 zurückverfolgen lässt, mit der Entscheidung für das Hotelprojekt wohlfühlt, hängt von dessen Akzeptanz ab. Elmar Grothues unterstreicht, dass die Pläne jahrelang reiften und solide berechnet worden seien. Prognosen und viel Theorie. Und die Praxis? „Man kann die Auslastung nicht kalkulieren nur hoffen.“ Die mit Abstand größte Investition des Familienbetriebs bezeichnet Grothues deshalb als „Wagnis“.

(WN)


 


 

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