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  • 06.05.2015, 11:26 Uhr
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  • Münsterland / NRW
Rohstoffe in NRW

Rohstoffverbrauch in NRW seit 1994 um 4,8 Prozent gesunken

Im Jahr 2012 lag der nordrhein-westfälische Rohstoffverbrauch bei gut 362 Millionen Tonnen. Das entspricht in etwa einer Menge an Stahl und Beton, mit der man das New Yorker Empire State Building 1.000-mal errichten könnte.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war der Rohstoffverbrauch um 4,8 Prozent niedriger als im Jahr 1994. Im selben Zeitraum (zur Definition Zeitraum) stieg die sogenannte Rohstoffproduktivität – das heißt das Verhältnis des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts zum Rohstoffverbrauch – um 28,6 Prozent. Mit einer Tonne abiotischer (nicht erneuerbarer) Güter wurden 2012 in NRW nominal 1.618 Euro ( Bruttoinlandsprodukt ) erwirtschaftet; im gesamten Bundesgebiet lag dieser Wert bei durchschnittlich 1.944 Euro.

Der Rohstoffverbrauch setzt sich zusammen aus der Entnahme abiotischer Rohstoffe aus der inländischen Umwelt, der Einfuhr abiotischer Güter aus dem Ausland sowie dem Saldo aus dem Handel abiotischer Güter mit den Bundesländern. 2012 wurden nahezu 145 Millionen Tonnen abiotische Güter aus dem Ausland nach NRW eingeführt; ihr Anteil am gesamten nordrhein-westfälischen Rohstoffverbrauch lag bei 40 Prozent.

Diese und weitere Ergebnisse zur Umweltbeanspruchung in den Bundesländern sind ab sofort auf der Internetseite des Arbeitskreises „Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder” online kostenlos abrufbar.

(Redaktion)


 


 

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