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  • 28.11.2013, 09:10 Uhr
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  • Münsterland
RWGV zum Koalitaionsvertrag

Deutschlands Zukunft genossenschaftlich gestalten

„Damit lässt sich arbeiten!“, so bewertet der Vorstandsvorsitzende des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV), Ralf W. Barkey den gestern vorgestellten Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD.

Positiv seien die Aussagen zur Europäischen Bankenunion, betonte der RWGV-Chef. Die künftige Bundesregierung will sicherstellen, dass die Besonderheiten des deutschen Drei-Säulen-Modells mit Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Geschäftsbanken bei der Bankenaufsicht berücksichtigt werden. Weiterhin wollen die Koalitionäre für die strikte Einhaltung der Haftungskaskade sowie für den Verzicht auf eine gemeinsame EU- Einlagensicherung eintreten. Gleichzeitig sprechen sich CDU, CSU und SPD allerdings für weitere Maßnahmen in der Bankenregulierung aus. „Hier muss klar sein, dass gerade die Regionalbanken dringend eine Regulierungspause benötigen, um den bisherigen zusätzlichen Anforderungen nachzukommen“, so Barkey weiter.

Erfreulich sei aus Sicht der RWGV-Mitglieder das klare Bekenntnis zu dem Ziel, staatliche Förderprogramme endlich auch auf Genossenschaften auszuweiten. „Wir freuen uns über dieses positive Signal gerade für junge Genossenschaften. Gleichzeitig sind wir sehr gespannt, wie dies in der Praxis von der zukünftigen Bundesregierung ausgestaltet wird. Wir werden die Umsetzung auch weiterhin kritisch begleiten“, so Barkey abschließend.

(RWGV e.V.)


 


 

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