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  • 11.06.2014, 09:24 Uhr
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  • Münsterland
Schäden durch Unwetter

Pfingststürme verursachen in Westfalen Schäden in Höhe von schätzungsweise 15 Millionen Euro

Umgestürzte Bäume, demolierte Autos, überflutete Keller: das Unwetter vom Pfingstwochenende hat für tausende Schäden gesorgt. In Westfalen schätzt die Westfälische Provinzial Versicherung den Schaden auf mindestens 15 Millionen Euro.

Insgesamt sind in der Region Westfalen die Schäden unterschiedlich stark ausgeprägt. Ein Schwerpunkt des Unwetters lag im Ruhrgebiet. Besonders die Regionen rund um Bochum, Gelsenkirchen und Recklinghausen verzeichnen zahlreiche Sturmschäden, wie beispielsweise zerstörte Autos und Schäden an Gebäuden durch umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste. Typisch für Sommerunwetter sind auch viele Schäden durch Starkregen, Blitz und Hagel.

Wann greift welche Versicherung?

Orkanböen sorgten am Pfingstmontag für zahlreiche Sturmschäden an Häusern. Hier kommt die Gebäude- sowie teilweise die Hausratversicherung zum Zuge. Die Gebäudeversicherung deckt unter anderem Schäden durch umgefallene oder abgebrochenen Bäume und Äste sowie abgedeckte Dächer. Als Sturm gilt übrigens im Versicherungssinne, wenn der Wind die Stärke 8 erreicht (mindestens 63 km/h). Werden Einrichtungsgegenstände beschädigt, springt die Hausratversicherung ein. Diese übernimmt auch Überspannungsschäden als Folge von Blitzschlag. Bruchschäden an Fenstern und Türscheiben übernimmt die Glasversicherung.

Ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden zahlreiche Fahrzeuge durch heruntergefallene Äste oder entwurzelte Bäume. Für diese Schäden kommt die Teilkaskoversicherung auf. Sie greift auch, wenn der Wagen in einer überfluteten Tiefgarage steht. Wer jedoch mutwillig versucht, mit seinem Auto eine überflutete Wegstrecke zu passieren und dabei stecken bleibt, ist nicht von der Teilkasko geschützt.

Der Starkregen sorgte auch für viele überflutete Keller. Was viele Eigentümer nicht wissen: Überflutungen durch Starkregen sind vielfach nicht durch die Hausrat- oder Gebäudeversicherung abgedeckt. Starkregen gilt wie auch Hochwasser oder Erdbeben als Elementarschaden. Dies kann als Elementarbaustein zusätzlich in die Wohngebäude- und Hausratversicherung integriert werden. So können sich Immobilienbesitzer und Mieter gegen die zunehmenden Gefahren von Naturgewalten zumindest finanziell schützen.

Was tun, wenn ein Schaden entstanden ist?

Ist es zu einem Schaden durch das Unwetter gekommen, sollte dieser zunächst fotografiert werden. Im Anschluss sollten die Geschädigten den Schaden schnellstmöglich ihrer Versicherung melden.

(Westf. Provinzial Versicherung)


 


 

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