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  • 09.05.2015, 06:42 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Schüler-Initiative

"Ein Rucksack voll Hoffnung" hilft Obdachlosen in Münster

Das Projekt "Ein Rucksack voll Hoffnung" will Obdachlose in Münster unmittelbar und unbürokratisch unterstützen. Die Initiative zweier Schüler bietet ihnen einen Rucksack mit Hygieneartikeln und warmer Kleidung, um das Leben auf der Straße erträglicher zu machen.

"Es gibt zahlreiche Stellen, die strukturelle Hilfe leisten und sich um die Integration Obdachloser in die Gesellschaft kümmern. Wir wollen in der akuten Situation helfen", erklärt der 15-jährige Sebastian Jeising, der das "Rucksack"-Projekt gemeinsam mit dem Abiturienten Aurelius Thoß gestartet hat.

Die Sachspenden - vom Deo über die Handcreme bis zum Müsliriegel - haben sie in einer Sammelaktion in der Fußgängerzone zusammengetragen. Viele Passanten haben sich spontan beteiligt, zudem unterstützen zahlreiche Schüler aus Münster das Projekt. Nun werden die Rucksäcke gepackt und in Kooperation mit der Aids-Hilfe und dem Straßenmagazin "draußen" verteilt. Weitere Helfer werden hierfür noch benötigt. "Der Rucksack ist eine Geste der Menschlichkeit, mit der man viel bewirken kann", sagt Jeising.

Vorbild für die Münsteraner Aktion ist die gleichnamige Initiative in Hamburg, die vom FC St. Pauli unterstützt wird und bereits bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt hat.

(Westfalen heute)


 


 

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