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  • 12.11.2012, 09:40 Uhr
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  • Münster
Schülerakademie

Regierungspräsident besucht Abschlussveranstaltung

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke besuchte die Abschlussveranstaltung der Schülerakademie für Mathematik und Informatik. Drei Tage lang haben 60 Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW in Münster getüftel.

60 Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW, die seit Mittwoch letzter Woche im Jugendgästehaus am Aasee an der Schülerakademie für Mathematik und Informatik in Münster (SMIMS) teilnehmen, präsentierten am Freitag (9. November) in den Räumen des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums im Beisein von Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke, Schulleiter Dr. Arnold Hermanns sowie Klaus Röttger vom diesjährigen Hauptsponsor Bertelsmann, die beeindruckenden Ergebnisse ihrer Projekte, an denen sie drei Tage lang getüftelt haben.

Die Bezirksregierung Münster veranstaltet die Schülerakademie im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen bereits zum zwölften Mal. Die Akademie gibt Schülern der Jahrgangsstufe 13 mit besonderem mathematischem Interesse seit nunmehr zehn Jahren die Möglichkeit, außerhalb der Schule auf Gleichaltrige zu treffen, die ihre Interessen teilen und ein ebenso ausgeprägtes mathematisches Gespür haben.

Ausgewählt werden die Teilnehmer auf Vorschlag der Gymnasien und Gesamtschulen aus ganz NRW aufgrund hervorragender schulischer Leistungen und ihrer sonstigen, außerschulischen Erfahrungen im sogenannten MINT-Bereich. Dabei gibt es in jedem Jahr deutlich mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden sind. Da jede Schule nur dann zwei Teilnehmer vorschlagen darf, wenn mindestens ein Mädchen dabei ist, leistet die SMIMS auch einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Frauen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

In einer nicht alltäglichen Atmosphäre erarbeiten die Teilnehmer in 10 Projektgruppen, die von erfahrenen Pädagogen betreut werden, unterschiedliche computergestützte Lösungen, die thematisch, in Schwierigkeitsgrad und Komplexität weit über den schulischen Fachunterricht hinausgehen. Dabei werden in der Regel Ergebnisse erzielt, die die Schule weit hinter sich lassen und häufig sogar Universitätsniveau erreichen.

Das Anliegen der Akademie ist weitreichend, weiß Akademieleiter Klaus Dingemann von der Bezirksregierung Münster: "Die Schüler erhalten durch die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien einen Einblick in deren große Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft. Sie erweitern dabei den Horizont ihrer bisherigen Erfahrungs- und Lebenswelt. Nicht zuletzt werden auch Leistungsbereitschaft, Kreativität und Kooperationsfähigkeit weiter entwickelt und ein gesundes Selbstbewusstsein aufgebaut".

Auch Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke, der zu seiner Ansprache persönlich vom eigens programmierten Roboter NAO begrüßt wurde, hob die MINT-Bildung als wesentliches Fundament allgemeiner Bildung in einer modernen technik- und wissensbasierten Gesellschaft hervor: "Der 'Nachschub' von erstklassig ausgebildeten Fachkräften sichert die technologisch moderne und innovationsfreudige Wirtschaft. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, benötigen die Schulen starke Partner aus Wirtschaft und Hochschule, um die praktische Anwendung von Naturwissenschaften konkret erleben zu können. Die SMIMS ist ein bedeutender Schritt dorthin."

Die Teilnehmer wurden für drei Tage vom Schulunterricht befreit, um gemeinsam im Gästehaus am Aasee in Münster zu leben und zu arbeiten. Neben der Arbeit in Kleingruppen sorgen die Organisatoren der SMIMS stets für ein reichhaltiges Begleitprogramm, bestehend aus Vorträgen, Vorlesungen und Beratungen.

Ohne die kurzfristige und großzügige finanzielle Unterstützung der Firma Bertelsmann und dem zdi-Zentrum Marl (Zukunft durch Innovation.NRW) hätte die SMIMS in diesem Jahr sogar ausfallen müssen. Die für die Arbeit notwendigen Computer stellt seit vielen Jahren die Firma „citeq-Informations-Technologie für Kommunen“ zur Verfügung. Für das Projekt zur i-phone-Programmierung spendete die Firma Apple drei iMacs.

(Redaktion)


 


 

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