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  • 17.02.2015, 15:00 Uhr
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  • Münster / Essen
Schuhhandel

Deichmann-Umsatz wächst 2014 um sechs Prozent auf 4,9 Milliarden Euro

Die DEICHMANN-Gruppe hat 2014 rund 172 Millionen Paar Schuhe verkauft - fünf Millionen Paar mehr als im Vorjahr. In 23 europäischen Ländern und in den USA erzielte die Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Bruttoumsatz von 4,9 Milliarden Euro (netto 4,2 Milliarden Euro) - den höchsten in der über 100-jährigen Firmengeschichte.

Das währungsbereinigte Umsatzplus liegt damit bei sechs Prozent. Europas größter Schuheinzelhändler betrieb Ende 2014 weltweit insgesamt 3.600 Filialen und beschäftigte rund 36.150 Mitarbeiter. Damit hat das Unternehmen 2014 rund 1.100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Im laufenden Jahr wird DEICHMANN circa 208 Millionen Euro in die internationale Infrastruktur investieren. Davon entfallen fast 79 Millionen Euro auf Deutschland. Allein in Deutschland werden 2015 außerdem rund 380 neue Stellen geschaffen.

Die DEICHMANN SE mit Stammsitz in Essen konnte 2014 national und international ihren kontinuierlichen Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortsetzen. Der Bruttoumsatz der Unternehmensgruppe belief sich 2014 auf 4,9 Milliarden Euro (netto 4,2 Milliarden Euro). 2013 lag der Bruttoumsatz bei 4,6 Milliarden Euro - er stieg damit währungsbereinigt um sechs Prozent (flächenbereinigt 2,1 Prozent). Rund 59 Prozent ihres Umsatzes erwirtschaftet die DEICHMANN-Gruppe inzwischen im Ausland. Weltweit verkaufte sie 172 Millionen Paar Schuhe - ebenfalls eine Rekordzahl. Gegenüber dem Vorjahr sind dies fünf Millionen Paar oder rund drei Prozent mehr.

"2014 war für die DEICHMANN-Gruppe ein erfolgreiches Geschäftsjahr in einem schwierigen Umfeld. Ob der warme Winter, die weltweiten Währungsschwankungen oder die wirtschaftlichen Turbulenzen in einigen Ländern: Unser Unternehmen stand zahlreichen Herausforderungen gegenüber, die wir gut gemeistert haben", zieht Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der DEICHMANN SE, Bilanz . "Es ist uns gelungen, unsere Position als Marktführer in Deutschland und Europa weiter zu festigen. Dazu trägt auch bei, dass wir unsere umfangreichen Omnichannel-Aktivitäten weiter ausgebaut haben und mittlerweile international erfolgreich 19 Onlineshops mit durchweg zweistelligen Zuwachsraten betreiben." Als weiteren Grund für das erfolgreiche Abschneiden nennt Deichmann die Kollektionen des vergangenen Jahres: "Wir hatten offenbar ein gutes Gespür für den Kundenwunsch, indem wir mit vielen Modellen den Trend nach sportiver Mode aufgegriffen haben."

Das Wachstum bei DEICHMANN spiegelte sich 2014 auch in der Anzahl der Mitarbeiter und der Filialen wider. Die Unternehmensgruppe war im vergangenen Jahr in 23 europäischen Ländern und in den USA mit 3.600 Filialen vertreten (2013: 3.500). Unter eigenem Namen betreibt DEICHMANN Filialen in Deutschland und 20 weiteren Ländern. Zur Unternehmensgruppe gehören zudem die DOSENBACH-OCHSNER AG in der Schweiz, vanHaren Schoenen B.V. in den Niederlanden und Rack Room Shoes sowie Off Broadway in den USA. Tochtergesellschaften in Deutschland sind die Roland SE und die MyShoes SE. Mit insgesamt 36.154 Mitarbeitern im In- und Ausland beschäftigte das Unternehmen Ende 2014 etwa 1.100 Arbeitskräfte mehr als 2013.

75,2 Millionen Paar verkaufte Schuhe in Deutschland

Ende 2014 betrieb die DEICHMANN-Gruppe 1.363 Filialen in Deutschland. Das sind 30 mehr als im Vorjahr. 2015 sollen rund 66 Filialen neu hinzukommen und 25 unattraktive Standorte geschlossen werden. Etwa 70 Läden werden im Verlauf des Jahres modernisiert.

75,2 Millionen Paar Schuhe gingen im vergangenen Jahr bei der DEICHMANN-Gruppe in Deutschland über die Ladentheke oder wurden online verkauft - ein Plus von knapp zwei Prozent (2013: 73,8 Millionen). Gleichzeitig erreichte der Bruttoumsatz erstmalig zwei Milliarden Euro (netto 1,7 Milliarden Euro). Das sind 5,1 Prozent mehr als 2013 (1,9 Milliarden Euro). Flächenbereinigt lag das Plus bei drei Prozent. "Wir sind damit deutlich stärker gewachsen als die Branche", so Deichmann. Zum Vergleich: Der deutsche Schuheinzelhandel hat das Jahr 2014 mit einem Umsatzplus von nominal einem Prozent abgeschlossen (Quelle: Bundesverband des Deutschen Schuheinzelhandels (BDSE), Pressemitteilung vom 22. Januar 2015).


 


 

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