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  • 13.06.2014, 11:05 Uhr
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  • Münsterland /Deutschland
Sicherheit in der IT

IT-Schutz im Mittelstand rückläufig

„Mehr Sicherheit im Internet kann nur durch ein effektives Zusammenwirken von Wirtschaft, Staat und jedem einzelnen IT-Anwender erreicht werden.“, erklärte Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern und DsiN-Schirmherr, in seiner Grundsatzrede anlässlich des Jahreskongresses.

„DsiN fungiert dabei als die Schnittstelle zwischen Staat, Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern und wird auch zukünftig mit einer Vielzahl von Aktivitäten zu einem bewussteren Umgang mit einer immer komplexer werdenden IT-Technologie beitragen.“

„Ein bewussterer Umgang mit IT-Sicherheit kann IT-Risiken um bis zu 80 Prozent reduzieren. Genau hier setzt Deutschland sicher im Netz an und klärt auf, welche Möglichkeiten Anwender haben, sich vor Gefahren im Netz zu schützen.“, so Dr. Christian P. Illek, DsiN-Vorstandsvorsitzender zur Eröffnung des Jahreskongresses von Deutschland sicher im Netz am 3. Juni in Berlin.

Bereits zum vierten Mal veröffentlicht die Initiative Deutschland sicher im Netz heute ihren Sicherheitsmonitor Mittelstand. Das zentrale Ergebnis: Die digitale Vernetzung ist in kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) auf allen Ebenen erheblich gestiegen, doch der Schutz vor IT-Risiken ist seit drei Jahren sogar rückläufig: So nahmen Schutzmaßnahmen beim E-Mail Versand um 7 Prozentpunkte auf heute 43 Prozent ab. Jedes vierte Unternehmen ergreift gar keine Maßnahmen, obwohl Sicherheitsfragen als wichtig empfunden werden.

IT-Sicherheitsbewusstsein weiter stärken

Als Reaktion kündigte Deutschland sicher im Netz an, seine Aktivitäten zu verstärken. „Der Sicherheitsmonitor zeigt klar, dass wir das IT-Sicherheitsbewusstsein weiter stärken müssen. Wir werden kleinen Unternehmen deshalb bundesweit anbieten, Sicherheitstests durchzuführen. Auch die Sensibilisierung von Mitarbeitern sowie Verbrauchern zum digital mündigen Bürger sind zentrale Anliegen“, so der DsiN-Vorstandsvorsitzende.

DsiN kündigte weiterhin an, Berufsschülern und Auszubildenden mit Unterrichtsmodulen IT-Sicherheitswissen zu vermitteln. Die Initiierung einer „Digitalen Nachbarschaftshilfe“ soll dazu beitragen, dass Bürger über ehrenamtlich Engagierte zum Thema IT-Sicherheit besser aufgeklärt werden.

Zusätzlichen sollen Aufklärungsbemühungen der Wirtschaft künftig besser koordiniert werden. Dazu wurden Unternehmen und Verbände aufgerufen, bei DsiN neue Ideen einzubringen. Die neue Partnerschaft mit der Österrei-chischen Plattform für IT-Sicherheit (A-SIT) ist ein weiterer Schritt, um die Herausforderungen der IT-Sicherheit auch grenzüberschreitend zu bewältigen.


 


 

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