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  • 05.09.2012, 15:52 Uhr
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  • Münster
Sicherheitstechnik

Der sicherste Ort in Münster

Die Sievers-Unternehmensgruppe expandiert und richtet eine zusätzliche Alarm-Notrufzentrale ein. Mehr Sicherheit geht bald nicht.

Julian Sievers ist überzeugt: „Die Empfangszentrale ist der sicherste Ort in Münster.“ 48 Stunden ist die neue Zentrale (EZS) der Sievers-Firmengruppe mit ihrem Notstromaggregat vollkommen autark. Eine Frischluftzufuhr wird garantiert. Die Türen zur Zentrale im Untergeschoss des Firmengebäudes im Süden der Stadt sind noch dicker als in der 24-Stunden Notruf- und Servicezentrale AWZ des Unternehmens, die jetzt 25 Jahre besteht. Teure Schleusen erschweren den Zutritt. Eine eigene Telefonanlage ist unabhängig vom sonstigen Telefonnetz im Haus. Julian Sievers ist Chef des Unternehmens EZS, das zur Firmengruppe seines Vaters, Klaus Sievers, gehört und in dem unter anderem Brandmelder Störungen melden als auch Alarmanlagen.

Rund 300 Notrufzentralen gibt es bundesweit, schätzt Klaus Sievers. „Von denen werden nur rund 50 die neue Norm erfüllen und damit in ihrer Form überleben können“, vermutet der 59-Jährige. Überleben, weil diese Zentralen aufgrund ihrer Technik den europäischen Normen entsprechen, fügt der 26-jährige Julian Sievers hinzu, der seit geraumer Zeit die neue Zentrale im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Schirm hat.

Die übrigen Alarmzentralen müssen sich später einen Kooperationspartner wie die EZS in Münster suchen, der für herkömmliche Zentralen dann den Alarmempfang übernehmen wird. Genau diesen Service bietet Julian Sievers mit der neuen Firma an. Darum, sagt der Diplom-Wirtschafts-Ingenieur, seien ihre Pläne so schnell umgesetzt worden. Das Unternehmen schaut auf Anbieter, die keinen Rund-um-die-Uhr-Service garantieren können.

Die Kunden merken nichts vom technischen Update im Unternehmen Sievers. Die EZS arbeitet im Hintergrund, parallel zur bewährten Wachzentrale – eben nur mit höheren Sicherheitsstandards.

Die Beschäftigten in der neuen Empfangszentrale sitzen wie die Kollegen der Wachzentrale vor einer Vielzahl von Monitoren. Diese zeichnen auf, was sich beispielsweise vor Autohäusern abspielt oder vor Baumärkten, die wie viele andere Unternehmen bundesweit die Dienste der Sievers-Gruppe in Anspruch nehmen. Mehr als 2000 Alarm- und Brandmelder sind inzwischen mit Sievers verbunden. Tausende von Hausnotrufen laufen auf.

Aus der Ferne sehen die Sievers-Beschäftigten Einbrechern auf die Finger und haben auf Firmengrundstücken alles im Blick. Notfalls schlagen sie auch Alarm oder rufen einen technischen Service herbei.

Sicherheit ist ohnehin etwas, mit dem sich die Sievers-Gruppe seit 35 Jahren beschäftigt. Inzwischen kümmert sich das Unternehmen aber um Einbruchmeldetechnik rund um die Uhr.

Meldungen der Polizei, dass die Einbruchserie in Wohnungen und Häuser in Münster ungebrochen anhält, registrieren die Sievers mit großer Aufmerksamkeit. Denn nicht nur Gewerbebetriebe nehmen heute die Sicherheit ernst, auch Privatadressen sicherten sich zunehmend ab, sagt der Chef.

Der münsterische Familienbetrieb ist flott unterwegs. 25 Jahre betreibt Sievers eine Wachzentrale, die bis zu dessen Tod Norbert Sievers geleitet hat. Aus diesem Grund verzichtet die Unternehmensgruppe in diesem Jahr auch auf eine Feier, sagt Klaus Sievers.

Stolz ist der Firmengründer auf das Wachstum des Unternehmens. Der demografische Wandel in der Gesellschaft mache sich spürbar beim Hausnotruf bemerkbar. Das münsterische Unternehmen eröffnete darum jetzt auch in Berlin einen Hausnotruf. In dieser Stadt, so Klaus Sievers, existierten nur wenige private Anbieter für einen solchen Service.

(Redaktion)


 


 

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