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  • 10.06.2015, 09:32 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Sommeraktion von AOK und ADFC

Mit dem Rad zur Arbeit - für Gesundheit und Wohlbefinden

Bundesweit 178.000 Teilnehmer hat die Aktion bereits gewonnen, in Münster sind es bisher gerade mal 223 Teilnehmer. Dabei hat die Radtour zur Arbeit viele gesundheitliche Vorteile: Sie stärkt Herz und Kreislauf, schont die Gelenke, vermeidet Schnupfen und miese Laune. Wenn da nur der innere Schweinehund nicht wäre.

Wenn man ihn gewähren lässt, kann der innere Schweinehund richtig gut argumentieren. „Fahr nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit“, spricht er. „Bedenke, wie schlecht du letzte Nacht geschlafen hast. Außerdem ist es kalt und nass und anstrengend ...“

Katrin Deichmüller und Frank Papesch von der AOK kennen derlei Ausflüchte. Und kontern mit frisch-fromm-fröhlichen Tatsachen: Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, stärkt Herz und Kreislauf, schont die Gelenke, vermeidet Schnupfen und miese Laune. Überdies löst sich das Hüftgold in Wohlgefallen auf: Nach einer Stunde bei Tempo 15 ist ein veritables Stück Käsekuchen nur noch Luft ...

Davon lassen sich bundesweit bereits 178.000 Arbeitnehmer überzeugen. Sie fahren nämlich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Und melden sich anschließend im Internet auf einer von der AOK betriebenen Seite an: Wer bis Ende August wenigstens 20 Fahrradfahrten in einem „Aktionskalender“ dokumentiert, nimmt an einer Verlosung teil und hat Aussicht auf attraktive Preise.

223 Teilnehmer aus Münster: „Da geht noch was!“

In der Fahrradstadt Münster haben sich bislang 223 Teilnehmer für die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ angemeldet. Das ist nicht so üppig, aber Peter Wolter vom ADFC ist zuversichtlich: „Da geht noch was!“ Zumal sich in den vergangenen Jahren in Münster wenigstens 1.000 Teilnehmer angemeldet hätten – als Einzelfahrer oder im Team. Immer mehr Arbeitgeber wüssten es zu schätzen, wenn ihre Leute munter und gesund ins Büro kommen – manche gewähren kleine Zeitvergünstigungen oder stellen sogar Duschen bereit.

Pedelecs seien auch bei dieser Aktion ein großes Thema, berichtet Peter Wolter. Manche Strecke von 20 Kilometern oder mehr werde mittlerweile elektrisch verstärkt. Oder von Arbeitnehmern gefahren, die es sich nicht leisten können, erhitzt im Büro einzutreffen. Schwer im Kommen seien auch Klappräder für den restlichen Weg vom Bahnhof zum Schreibtisch. Auch solche Fahrten dürfen aufgeschrieben werden.

(Lukas Speckmann, WN, Redaktion)


 


 

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