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  • 21.04.2015, 15:08 Uhr
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  • Münsterland / Kreis Steinfurt
Stadt der Zukunft

Kreis Steinfurt beim Wettbewerb Zukunftsstadt

Wie sieht die Stadt von morgen aus? Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2015 startet. Auch der Kreis Steinfurt erarbeitete eine Bewerbung mit dem Titel „Tecklenburger Land 2030: Resiliente Lebensstile im ländlichen Raum“ und erhielt jetzt neben 51 weiteren Kommunen und Kreisen den Zuschlag. Der Wettbewerb soll zeigen, wie Bürger und Forschung schon heute dazu beitragen können, Städte nachhaltig und lebenswert zu gestalten.

Das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises, die Lokale Arbeitsgruppe Tecklenburger Land e.V. (LEADER), die Künstlerin Käthe Wenzel und weitere Partner werden nun gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für die beteiligten Kommunen entwickeln. Für diese erste Projektphase fließen 35.000 Euro in den Kreis. Start ist in diesem Sommer.

Nach einer Workshop-Runde wird ein Projektbüro den ersten ganzheitlichen Entwurf der Vision 2030+ erstellen, der sich insbesondere dem Thema „Wie lebt es sich gut im ländlichen Raum?" widmet. Ebenfalls werden in diesem Schritt Handlungsempfehlungen und Umsetzungsvorschläge formuliert. Als Grundlage für die Entwicklung einer Zukunftsvision dient eine vom Tecklenburger Land im Februar 2015 verabschiedete lokale Entwicklungsstrategie. Diese umfasst die Handlungsfelder „Menschen im Tecklenburger Land“, „Starke Kommunen – zukunftsfähige Dörfer“, „Tourismus, Naturpark und Tradition“ sowie „Biodiversität und Klimaschutz“ und enthält umfangreiche Projektideen.

Die erarbeitete Vision 2030+ wird dann mit dem erweiterten Vorstand der LAG Tecklenburger Land e.V. diskutiert und schließlich den Bürgermeistern der Kommunen des Tecklenburger Landes übergeben.

Das Bundesforschungsministerium stellt für die erste Phase des Wettbewerbs insgesamt 1,75 Millionen Euro bereit. In der zweiten Phase ab 2016 prüfen bis zu 20 ausgewählte Kommunen diese Vorstellungen wissenschaftlich und erarbeiten ein umsetzungsreifes Konzept. In der dritten Phase ab 2018 werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen.

(Kreis Steinfurt)


 


 

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