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  • 19.08.2013, 09:31 Uhr
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Stadt-Marketing Münster

Urlaubs-Aktion „Bettgeflüster“ wieder sehr erfolgreich

Auch in diesem Jahr konnten die Münsteraner im Rahmen der Aktion „Bettgeflüster“ wieder zwei Tage Urlaub in der eigenen Stadt machen. Sonderkonditionen gab es für die Betten in 19 Hotels. Wie schon bei der Premiere war auch in diesem Jahr die Resonanz ausgesprochen gut.

Was hat das Stadthotel, was andere Hotels in Münster nicht haben? Die Hotelfachfrau Anastasia Steinke fährt mit dem Aufzug bis direkt unters Dach, um den Teilnehmern der Hotelführung diese Frage zu beantworten. Im Spitzboden befindet sich eine Kapelle, die bei kirchlichen Gruppen „gut ankommt und ansonsten auch schon mal als Übernachtungsraum für Wandergesellen dient“.

Doch Steinke hat bei ihrer Führung natürlich auch anderes im Angebot, was der Kunde in einem Tagungshotel erwartet: die Suite mit eigenem Balkon oder auch den Saunabereich.

Samstag 16 Uhr: Im Stadthotel sowie in 18 weiteren Hotels in Münster werden Gäste durch das Haus geführt. Anlass ist die Aktion „Bettgeflüster“, die nach der erfolgreichen Premiere 2011 am Wochenende zum zweiten Mal aufgelegt wurde.

Betten zu 90 Prozent ausgebucht

Wie Bernadette Spinnen, Leiterin von Münster-Marketing, bei der Bilanz -Pressekonferenz am Sonntag verkündet, sind die 1.600 zu Sonderkonditionen an Münsteraner zu vergebenden Betten zu 90 Prozent ausgebucht. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sei kein Bett mehr frei gewesen, in der Nacht zu Montag indes habe es einige Lücken gegeben, was Spinnen damit erklärte, „dass viele am Montag wieder arbeiten müssen“.

Komplettiert wird das Touristenpaket für die Einheimischen durch Stadtführungen und Rundfahrten. Auch hier ist die Resonanz laut Spinnen „außerordentlich gut“: Insgesamt 1.325 Tickets werden an Münsteraner vergeben.

Zu den Münsteranern, die Urlaub in der eigenen Stadt machen, gehören auch Margarete und Annette Raschkowski. Mutter und Tochter haben im Hotel Kaiserhof übernachtet – ein Erlebnis, das Margarete Raschkowski mit den Worten beschreibt: „Besser geht es gar nicht.“

Nach 24 Stunden, in denen sie sich die Füße platt getreten haben, steht jetzt noch ein Stadtrundgang mit „Fräulein Emmi“ auf dem Plan. Annette Raschkowski schwärmt: „Man muss gar nicht weit weg fahren, um Schönes zu erleben.“

Ob das „Bettgeflüster“ in einigen Jahren eine Neuauflage erlebt, ist laut Marketingchefin Spinnen offen. Entscheidend sei die Frage der Finanzierung.

An der Sinnhaftigkeit indes lässt sie keinen Zweifel: „Gastfreundschaft muss gewollt sein.“

Zwei Fragen an Bernd Kerkhoff vom Treff-Hotel

Warum hat das Treff- Hotel am „Bettgeflüster“ teilgenommen?

Bernd Kerkhoff, Direktor des Treff-Hotels: Wir sind ein junges Hotel. Aktionen wie diese helfen, unseren Bekanntheitsgrad in Münster zu steigern.

Sind Sie zufrieden mit der Resonanz?

Kerkhoff: Sehr! Wir hatten einen Gast mit einer Anreise von gerade einmal 400 Metern. Das zeigt, dass auch Münsteraner im direkten Umfeld neugierig sind und wissen wollen, wie es hier aussieht.

(Klaus Baumeister)


 


 

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