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  • 23.02.2015, 09:51 Uhr
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  • Münster
Stadtfest

Für einen Teil der Großveranstaltung soll erstmalig Eintritt verlangt werden

Für die Künstler-Auftritte auf der Domplatz-Bühne werden die Veranstalter beim Stadtfest 2015 Eintrittsgeld verlangen. Zehn münsterische Gastronomen wollen die Veranstaltung nach dreijähriger Unterbrechung wiederbeleben.

„Umsonst und draußen“: Mit diesem Slogan, der bis 2011 für das Eurocityfest galt, werden die Veranstalter des Stadtfestes 2015 nicht werben können. Denn erstmalig soll für einen Teil der Großveranstaltung, die zwischen dem 10. und 12. Juli in der Innenstadt über die Bühne geht, Eintritt verlangt werden. Dies bestätigte jetzt Marvin Lindenberg, einer von zehn münsterischen Gastronomen, die das Stadtfest nach dreijähriger Unterbrechung wiederbeleben wollen.

Auf die Frage, ob Eintritt verlangt wird, sagt Lindenberg: „Ja, es wird so sein, ich würde eher von einem Unkostenbeitrag sprechen.“ Der Jovel-Chef betont, dass der Preis für eine Karte unter zehn Euro liegen soll. Für welche Programmpunkte genau Eintritt fällig wird, sei noch nicht klar, es werde sich aber wohl um die Auftritte der Haupt-Künstler auf der Domplatz-Bühne handeln. Die Stadt bezuschusst das Event mit 70.000 Euro, den Rest finanzieren Sponsoren und Veranstalter. 

Die Planungen haben begonnen

Der Vertrag zwischen Stadt und Veranstaltern ist unterdessen in Arbeit, berichtet Fritz Schmücker vom Münster-Marketing. „Er wird voraussichtlich im März unterschriftsreif sein.“ Die Unterzeichnung sei dann nur noch „eine Formsache“. Daher hätten die Veranstalter mit den Planungen begonnen. Marvin Lindenberg bestätigt das. „Wir haben bereits losgelegt.“ Der Jovel-Chef betont, dass man sich vor Bewerbungen von Musik-Bands „kaum retten“ könne.

Noch in Arbeit befindet sich laut Stadt das Sicherheitskonzept. Diskutiert wird, ob und wie der Zugang zum Domplatz gesteuert wird. Eine Situation wie beim Domjubiläum im vergangenen Jahr werde es nicht noch einmal geben, heißt es. Damals seien zu viele Menschen ungesteuert auf den Domplatz geströmt. „Zum Glück“, so ist in der Verwaltung zu hören, sei damals nichts passiert.

Noch unklar ist, in welcher Form der Wochenmarkt stattfinden wird. Rita Westhoff, Vorsitzende der Marktbeschicker, betont, „dass der Markt zum Stadtfest dazugehört“. Zugleich sei den Beschickern klar, dass er nicht in der üblichen Form über die Bühne gehen wird. Sobald der Vertrag zwischen Stadt und Veranstaltern unterzeichnet ist, werde man mit Lindenberg und Co. das Gespräch suchen. „Wir hoffen auf eine gütliche Einigung“, sagt Westhoff.

(Martin Kalitschke, WN)


 


 

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