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  • 22.05.2015, 08:35 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Stadtfest und Samstags-Markt

Stadtfest vor Vertragsunterschrift - kleinerer Samstagsmarkt möglich

Die großen sicherheitsrelevanten Fragen sind nun doch alle beantwortet, gerade noch rechtzeitig ist der Weg frei für Münsters wiederbelebtes Stadtfest nach drei Jahren Unterbrechung. „Münster mittendrin“ steigt vom 10. bis 12. Juli im Herzen der Innenstadt. Über 400.000 Besucher werden an den drei Tagen zwischen Domplatz, Prinzipalmarkt und Stubengasse erwartet.

Im Rathaus wird es am kommenden Mittwoch eine abschließende Besprechung geben. „Dabei geht es um Feinheiten. Einen dicken Knoten gibt es nicht mehr“, bestätigt Ordnungsamtsleiter Martin Schulze-Werner. Am Donnerstag (28. Mai) wird dann endlich der Vertrag zwischen den Veranstaltern, einer Wirtegemeinschaft um Sprecher Marvin Lindenberg, und der Stadt Münster unterzeichnet.

Bis dahin soll geklärt sein, ob an dem Stadtfest-Wochenende doch noch ein Samstagsmarkt in irgendeiner Form stattfinden kann. Der Rat hatte mit seinem damaligen Stadtfest-Beschluss in Kauf genommen, dass die Märkte entfallen können. Fakt ist, dass sowohl am Freitag- als auch am Samstagabend bekannte Musiker auf dem Domplatz auftreten werden. Den Veranstaltern steht die Fläche ab 15 Uhr zur Verfügung, heißt es.

Kompromiss-Vorschlag für Marktbeschicker und Sicherheitskonzept

Die Verwaltung rang sich am Donnerstag zu einem Kompromiss durch, den sie nun den seit Wochen aufgebrachten Markthändlern unterbreitet. Danach sollen die Beschicker eine Sondernutzungserlaubnis beantragen, um an dem Samstag vor dem Dom einen abgespeckten Privatmarkt durchführen zu können. Mit einem kürzeren Zeitkorridor und weniger Ständen. Die Stadt wäre dabei nicht, wie sonst üblich, der Veranstalter. Das bedeutet demnach auch, dass die Beschicker für die rechtzeitige Räumung und Reinigung des Domplatzes verantwortlich wären.

Der Domplatz war auch beim Sicherheitskonzept lange Zeit der Knackpunkt, weil dort der Hauptact auftreten wird. Dafür soll der Bereich zwischen Dom und Landesmuseum umzäunt werden, damit ein Eintrittspreis verlangt werden kann. Wie zu hören ist, soll der bei neun Euro liegen.

Die lange Zeit offenen Fragen zu den Fluchtwegen scheinen beantwortet. Über drei Zugangsbereiche sollen maximal 10.000 Besucher den Domplatz betreten, so über den dann abgesperrten Michaelisplatz, den Spiegelturm und die Pferdegasse. Fluchtwege werden unter anderem über die Domgasse und den Horsteberg eingeräumt. Sollte es zu einer Paniksituation kommen, können die Menschen über den sonst von Westfalenfleiß betriebenen Parkplatz, Spiegelturm und Pferdegasse das Weite suchen.

Zehn Gastronomen organisieren „Münster mittendrin“

Zehn münsterische Gastronomen organisieren das Stadtfest „Münster mittendrin“. Neben Sprecher Marvin Lindenberg (Jovel) sind das Bernd Redeker (Gorilla Bar), Axel Bröker (Früh bis Spät), Christian Huys (Hot Jazz Club), Pitti Dyster (Heaven), Severin Romero (Ideal), Arash Vatanparast (Besitos), Marcus Geßler (Besitos), Stefan Schultz (Der bunte Vogel) und Ana Voogd (Der bunte Vogel). Dutzende Künstler werden auf den neun Bühnen bis Mitternacht auftreten. Neben dem Top Act auf dem Domplatz werden die Stubengasse und der Syndikatplatz zum Sport-und Familienbereich. Jazz und Soul ist vor dem Stadthaus I zu hören. Oldies werden vor der Dominikanerkirche gespielt, Coversongs vor dem Erbdrostenhof. Rathausinnenhof und Drubbel werden zu Biergärten. Und der Prinzipalmarkt lockt als Schlemmermeile.

(Ralf Repöhler, WN)


 


 

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