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  • 17.12.2013, 09:46 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Stadtwerke Münster

Nachfolger des technischen Geschäftsführers wird zeitnah gesucht

Die Stelle des technischen Geschäftsführers der Stadtwerke Münster wird zeitnah ausgeschrieben. Nachdem sich der Rat mehrheitlich gegen eine Vertragsverlängerung für Dr. Andreas Hoffknecht ausgesprochen hatte, wurde am Montag bei OB Lewe das weitere Vorgehen besprochen.

Die Stelle des technischen Geschäftsführers der Stadtwerke Münster soll zeitnah mit der Hilfe eines Personalberatungsunternehmens ausgeschrieben werden. Oberbürgermeister Markus Lewe traf sich am Montagnachmittag mit dem neuen Stadtwerke-Betriebsratsvorsitzenden Rolf Wischer, den Spitzen des Aufsichtsrates um den Vorsitzenden Stefan Weber und den zuständigen Beigeordneten der Verwaltung, um sich auf das weitere Vorgehen für das Verfahren für die Neubesetzung zu einigen.

Demnach sollen bereits im Januar weitere Verfahrensschritte dem Aufsichtsrat vorgestellt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt von Montagabend. „Der Auftrag des Rates wird zügig umgesetzt, sodass der Stadtwerke-Aufsichtsrat schon im Januar grünes Licht für ein Verfahren zur Suche und Auswahl des geeigneten Geschäftsführers starten kann“, wird Lewe aus dieser nicht-öffentlichen Zusammenkunft zitiert.

Eine Mehrheit mutmaßlich aus Stimmen von CDU und SPD hatte sich am vergangenen Mittwochabend in geheimer Abstimmung gegen eine Verlängerung des Vertrag es von Dr. Andreas Hoffknecht ausgesprochen. Begründet wurde das Aus für den 42-Jährigen unter anderem mit dem „fehlenden Vertrauen für eine weitere Zusammenarbeit“.

Vertrag läuft noch bis Ende 2014

Hoffknecht, der seit vier Jahren technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster ist, hat einen gültigen Vertrag bis Ende November 2014. Doch gerade weil in den letzten Tagen so viel Porzellan zerschlagen wurde und von „fehlendem Vertrauen“ die Rede war, stellen sich viele in der Politik die ernste Frage, wie lange Hoffknecht letztlich bleibt.

Nach den für das Unternehmen – das sich in einem harten Marktumfeld bewegt – negativen Schlagzeilen sind alle Seiten an einer Deeskalation und einer einvernehmlichen Lösung der schwierigen Situation interessiert. Das zeigt nicht zuletzt der Runde Tisch beim OB. Der Betriebsrat der Stadtwerke entscheidet am heutigen Dienstag, ob noch in dieser Woche oder im Januar eine außerordentliche Betriebsversammlung einberufen wird. Ziel ist es, dass sich auch Aufsichtsratschef Stefan Weber den Fragen der Mitarbeiter rund um die Personalie Hoffknecht stellt.

(Ralf Repöhler, WN)


 


 

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