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  • 04.05.2013, 08:00 Uhr
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  • Münster
Statistik

In Münster leben durchschnittlich 1,8 Personen in einem Haushalt

Münsters Statistiker stellen aktuelle Zahlen zur Struktur der Münsteraner Haushalte im Jahr 2012 vor. Die Informationen sind kostenlos im Internet abrufbar.

160.654 Haushalte gab es Ende 2012 in Münster, davon waren 85.220 Single-Haushalte. Die Einpersonenhaushalte, die 53 Prozent ausmachten, waren in den 45 Stadtteilen unterschiedlich stark vertreten. Sie dominierten die Statistik in den Stadtteilen Bahnhof (78,9 Prozent), Überwasser (76,6 Prozent) und Dom (75,7 Prozent), während sie in Sprakel (32,6 Prozent), Albachten (29,8 Prozent) und Amelsbüren (28,9 Prozent) deutlich seltener registriert wurden. In der Reihe "Statistik für Münsters Stadtteile" veröffentlicht das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung jetzt die aktuellen Daten zu den Haushaltestrukturen und zur Migration.

In rund 26.565 Haushalten lebten Kinder, das waren 16,5 Prozent der gesamten Haushalte. Auch bei diesem Haushaltetyp zeigten sich klare Unterschiede in der Verteilung im Stadtgebiet: In Amelsbüren (30,9 Prozent), Albachten (30,4 Prozent) und Coerde (27 Prozent) waren Haushalte mit Kindern häufiger vertreten als in den Stadtteilen Hafen (4,7 Prozent), Überwasser (4,6 Prozent) und Bahnhof (4 Prozent).

"Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Definition des Begriffs 'Kinder in Haushalten' in der Statistik eng umgrenzt ist“, erläutert Werner Lölfing vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung. "Es gelten nur die Personen als Kinder, die jünger als 18 Jahre, ledig und kinderlos sind. Wer beispielsweise unter 18 Jahre alt ist und selber Kinder hat, bildet einen eigenen Haushalt." Klare Definitionen und gründliche Analysen der rund 300.000 Datensätze in der Ursprungsdatei bildeten die Grundlagen für die Statistiker, die die Haushalte rechnerisch in einem mehrstufigen Verfahren ermittelten.

In 29.678 Haushalten in Münster lebten Ende 2012 überwiegend Personen mit Migrationsvorgeschichte. Das waren 18,5 Prozent aller Haushalte. Auch hier war die Spannbreite in den Stadtteilen groß: Sie reichte von gut einem Zehntel im Kreuzviertel (10,4 Prozent), Mauritz-West (11,1 Prozent) und Mauritz-Mitte (11,9 Prozent) bis zu mehr als einem Drittel in Kinderhaus-West (33,7 Prozent), Berg Fidel (41 Prozent) und Coerde (41,6 Prozent).

Sämtliche Informationen zu den Haushalten und zur Migration in Münster gibt es kostenlos im Internet unter www.muenster.de/stadt/stadtplanung/zahlen.html

(Redaktion)


 


 

Werner Lölfing
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