Weitere Artikel
  • 07.06.2013, 10:19 Uhr
  • |
  • Münster & Münsterland
Streik nach Rekordergebnis

Provinzial-Mitarbeiter fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt

Rund 400 Mitarbeiter der Provinzial gingen am Mittwoch auf die Straße, um ihrer Forderung nach einer Gehaltserhöhung um 6,5 Prozent Nachdruck zu verleihen. Zuvor war die zweite Verhandlungsrunde gescheitert.

1,8 Prozent hatte die Arbeitgeberseite geboten. „So wenig wie in keinem anderen Abschluss im öffentlichen Dienst“, kritisiert Betriebsratsvorsitzender Albert Roer. Angesichts eines Rekord-Geschäftsergebnisses des Provinzialkonzerns von 136 Millionen Euro im vergangenen Jahr sei es angemessen, dass die Mitarbeiter, die das großartige „Ergebnis erst möglich gemacht haben, mitbedacht werden.“ Roer: „Wir hoffen jetzt auf ein akzeptables Angebot.“ Ansonsten werde der Streik ausgeweitet. Es gehe nicht darum, den Versicherungskonzern handlungsunfähig zu machen, betont der Betriebsratsvorsitzende, sondern darum, dass die Arbeit der Beschäftigten auch finanziell wertgeschätzt werde.

Die Provinzial -Mitarbeiter wollen 6,5 Prozent mehr Lohn , mindestens aber 160 Euro sowie 60 Euro mehr für die Auszubildenden. Bislang, bedauert Roer, sei der Vorstand in keiner Weise auf die Forderungen der Gewerkschaft Verdi eingegangen.

Am heutigen Freitag findet die nächste Verhandlungsrunde in Hamburg statt.

(Karin Höller-Zwilling)


 


 

Albert Roer
Provinzial
Forderung
Betriebsratsvorsitzender
Verhandlungsrunde
Streik

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Albert Roer" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: