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  • 30.09.2015, 09:56 Uhr
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  • Münster / Berlin
Stresstypen-Studie

Kreative und Perfektionisten, Kontaktfreudige und Engagierte

Die Präsentation braucht noch den letzten Schliff, die Chefin steht schon in der Tür und die beste Freundin wartet auf einen Rückruf. Wie wir jetzt reagieren, ob wir uns gestresst fühlen oder ruhig bleiben, hängt ganz wesentlich davon ab, welcher Stresstyp wir sind. Denn mögliche Stresssituationen werden unterschiedlich bewertet.

Das ergab eine repräsentative forsa Studie zum Thema Stress im Auftrag der Coca-Cola light Initiative "Hör auf dein Herz". Mit der Initiative macht sich das Unternehmen seit 2011 für die Herzgesundheit von Frauen stark und weist aktuell auf die Folgen von dauerhaftem Stress auf die Gesundheit hin.

Die neue "Hör auf dein Herz"-Studie zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen (54 Prozent) zum Stresstyp des "Perfektionisten" gehört. Dieser stolpert im Alltag häufig über den zu hohen Anspruch an sich selbst. Unter den Frauen kennen sogar fast zwei Drittel der Befragten (59 Prozent) diese überhöhten Erwartungen, die in der Folge Stress auslösen. Angst vor Fehlern spielt dabei eine entscheidende Rolle. 36 Prozent der Befragten sagen, dass sie ihre To Dos stets mit Bravur meistern wollen - und sich selbst dafür ordentlich Druck machen.

Helfen ja, aber richtig - sonst steigt der Stresspegel

Während die Deutschen mit sich selbst oft (über)kritisch sind, greifen sie anderen gern unter die Arme. Ein schöner Charakterzug, denn helfen tut gut. Aber nur, wenn man es richtig anpackt - sonst steigt der Stresspegel! Die "Hör auf dein Herz"-Studie im Auftrag von Coca-Cola light zeigt: Jeder zweite Deutsche (49 Prozent) hilft anderen auch dann, wenn er selbst eigentlich schon mehr als genug auf dem Zettel hat. 41 Prozent der Männer und 46 Prozent der Frauen sagen, dass sie sich in solchen Situationen gestresst fühlen; auch dieser Stresstyp des "Engagierten" kann das Herz ins Stolpern bringen.

Mehr zu machen, als vielleicht gut für einen selbst ist: Das zeichnet auch den Stresstyp des "Kreativen" aus. Verbindendes Merkmal: Es werden immer mehrere Dinge gleichzeitig angepackt, um dann den Überblick zu verlieren - was den Stresspegel in die Höhe jagt. Ein Drittel (34 Prozent) der Befragten kennt dieses Stress-Phänomen. Werden Aufgaben spontan übernommen und können deshalb nicht richtig (ein)geplant werden, fühlen sich 24 Prozent der Befragten gestresst.

Ein weiterer Stresstyp ist der "Kontaktfreudige". Er lässt sich leicht durch andere Menschen ablenken und kümmert sich so lange nicht um seine Aufgaben, bis er sie unter Zeitdruck erledigen muss. 35 Prozent der Deutschen erleben diesen klassischen Stressfaktor in ihrem Alltag. Generell sind wir Deutschen aber sehr konzentriert bei der Sache. Gerade einmal 15 Prozent sagen, dass sie sich von anderen ablenken lassen und darüber dann in Stress geraten.

Von den Ausbalancierten lernen: So wird der Alltag stressfreier

Die "Hör auf dein Herz"-Studie von Coca-Cola light zeigt damit deutlich: Oft ist der Stress, der unser Herz aus dem Takt bringen kann, hausgemacht. Wer deshalb weiß, zu welchem Stresstypen er gehört, kann reagieren und letztlich sein Leben ins Gleichgewicht bringen. Dabei hilft, sich von den "Ausbalancierten" inspirieren zu lassen; das sind jene Deutschen, die generell weniger Druck im Leben verspüren und sich seltener gestresst fühlen. So schraubt bei den "Ausbalancierten" weniger als die Hälfte (41 Prozent) die eigenen Ansprüche so hoch, dass sie unter Druck geraten. Sie kennen zudem ihre Grenzen besser und respektieren diese: Nur 34 Prozent übernehmen Aufgaben von anderen über die eigene Belastbarkeit hinaus. Zum Vergleich: Bei den Befragten, die häufiger Stress empfinden, machen das 53 Prozent.

Bewusstsein für einen aktiven und ausbalancierten Lebensstil

Coca-Cola light gründete 2011 gemeinsam mit der Berliner Gendermedizinerin Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek und der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. die Initiative "Hör auf dein Herz". Ihr Ziel ist es, die Gesellschaft für das Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen zu sensibilisieren und Präventionsmöglichkeiten aufzuzeigen. Mit der Initiative unterstützt Coca-Cola light auch die wissenschaftlichen Forschung in diesem Bereich: Dieses Jahr fließt die Spende in Höhe von 150.000 Euro in die Erforschung des "Broken-Heart-Syndroms. So nennen Mediziner das akute schwere Herzleiden, das als Reaktion auf akuten Stress auftreten kann - gerade bei Frauen. Bislang hat Coca-Cola light die Frauenherzforschung in Deutschland mit insgesamt 700.000 Euro unterstützt.

Für die "Hör auf dein Herz"-Studie im Auftrag von Coca-Cola light wurden 1004 Personen im Alter von 20 bis 49 Jahren im Rahmen des forsa-Omninet-Panels befragt.

(ots / Coca-Cola Deutschland)


 


 

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