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  • 10.02.2015, 09:58 Uhr
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  • Münster / Karlsruhe
Studie zum Passwort-Schutz

Internet-Kriminelle haben oft leichtes Spiel

Viele Deutsche gehen zu sorglos mit ihren Online-Konten um. Das zeigt eine aktuelle Studie der Convios Consulting GmbH für GMX und WEB.DE. Zwar ändert mittlerweile jeder zweite Bundesbürger regelmäßig seine Zugangsdaten, viele geben sich bei der Wahl des geheimen Passworts allerdings keine große Mühe. Folge: Internet-Kriminelle haben oft leichtes Spiel.

Besonders beliebt als Passwort ist das eigene Geburtsdatum. So melden sich 11,6 Prozent der Befragten mit ihrem Ehrentag bei einem Dienst im Web an. Auch real existierende Namen wie der von Haustieren (9,9 Prozent) und Freunden oder Lebenspartnern (4,7 Prozent) werden gerne zum Einloggen verwendet. Schnell erratbare Zahlenreihen wie "123456" (2,4 Prozent) oder Tastenkombinationen wie "qwertz" (1,4 Prozent) kommen seltener vor als früher. Gleiches gilt für naheliegende Begriffe wie beispielsweise "Passwort" (3,4 Prozent).

"25 Prozent der Deutschen nutzen nach wie vor eines der 140 Passwörter, die auf sämtlichen Hackerlisten stehen", sagt Jan Oetjen, Geschäftsführer von GMX und WEB.DE. "Damit macht man es Betrügern sehr einfach, ein privates Mail-Postfach zum Verschicken von Spam-Mails zu missbrauchen und Zugangsdaten für E-Shops oder gar ganze Identitäten zu stehlen."


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10.02.2015 ist "Safer Internet Day"

Um Anwender in die Lage zu versetzen, sich selbst vor Angriffen zu schützen, betreiben GMX und WEB.DE gezielt aktive Aufklärungsarbeit. Grundsätzlich empfehlen die Sicherheitsexperten der beiden größten deutschen Mail-Anbieter folgende Maßnahmen:

  • Nutzen Sie nie dasselbe Passwort für mehrere Internet-Dienste. Ansonsten laufen Sie Gefahr, den Generalschlüssel für Ihre Daten zu verlieren, wenn Betrüger dieses ausspähen.
  • Ändern Sie Ihr Passwort am besten einmal pro Monat und verwenden Sie jedes Mal mindestens acht Zeichen.
  • Das ideale Passwort steht weder im Duden noch im Lexikon. Es besteht aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen wie @ oder $.
  • Installieren Sie auf Ihrem PC eine Anti-Viren-Software und halten Sie diese immer auf dem neuesten Stand.
  • Sorgen Sie dafür, dass auch für Anwendungsprogramme (zum Beispiel Acrobat Reader) und Ihr Betriebssystem alle Updates vorgenommen werden.

Zur Methodik: Die Convios Consulting GmbH untersucht seit 2009 jährlich für GMX und WEB.DE das Kommunikationsverhalten der deutschen Internet-Nutzer. Für die aktuelle Studie wurden 1.006 Personen ab 14 Jahren befragt.

(ots / 1&1)


 


 

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