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  • 08.10.2014, 12:16 Uhr
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  • Münster
Studium

Zahl der Erstsemester sinkt - Master-Studienplätze reichen

Noch ist es nur eine Schätzung: Die Hochschulen in NRW haben den größten Ansturm des doppelten Abiturjahrgangs offenbar überstanden. Nach dem großen Ansturm vor einem Jahr sinkt die Zahl der Erstsemester im jetzt beginnenden Wintersemester wieder leicht.

Fast 106.000 Studienanfänger haben sich an den NRW-Hochschulen eingeschrieben. Das sind 5.000 weniger als vor einem Jahr, als zwei Abitur-Jahrgänge die Gymnasien verließen. „Es scheint so, dass wir den Höhepunkt hinter uns haben“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, die diese Zahlen am Dienstag in Düsseldorf nannte. Die Uni Münster rechnet mit 5.500 Erstsemestern, mehr als 600 weniger als vor einem Jahr. An der Fachhochschule haben 2.236 „Erstis“ begonnen, 75 weniger als im vergangenen Jahr.

Mehr als 700.000 Studierende sind somit an den 71 Hochschulen im Land eingeschrieben – ein neuer Rekord. Vor acht Jahren waren es noch 469.000, zog die Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, Ursula Gather, einen Vergleich. Vor diesem Hintergrund begrüßte sie die Zusage des Landes, bis 2020 rund 65.000 zusätzliche Master-Studienplätze zu schaffen. Schulze betonte, derzeit reiche die Kapazität noch aus. Jeder Absolvent mit einem „qualifizierten“ Bachelor-Abschluss erhalte in NRW einen Master-Studienplatz, wenn auch nicht unbedingt am Wunschort. Als qualifiziert gelten Abschlussnoten bis 2,5 oder gar 3,0. Trotz der steigenden Nachfrage sinkt die Zahl der Fächer, zu denen der Zugang durch einen Numerus clausus eingeschränkt wird: An den Uni's seien nur noch 700 Studiengänge betroffen, sagte Schulze. Vor einem Jahr waren es noch 750. An den Hochschulen sank die Zahl von 280 auf 240 Fächer.

(WN)


 


 

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