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  • 23.06.2014, 12:28 Uhr
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  • Münsterland
Tagung der besonderen Art

Facharbeitskreis „Arbeit und Beschäftigung“ besucht Phänomexx in Ahlen

Eine Tagung der besonderen Art gab es jetzt für den Facharbeitskreis „Arbeit und Beschäftigung“ der Regionalagentur Münsterland: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich in der Zeche Westfalen in Ahlen und ließen sich das dort ansässige Schülerlabor Phänomexx zeigen und erklären.

Phänomexx ist ein naturwissenschaftliches Lernzentrum für vierte bis sechste Klassen. Schülerinnen und Schüler können an diesem beispielhaften Lernort an verschiedenen Stationen zu Projekten aus naturwissenschaftlichen-technischen Bereichen experimentieren und alles aktiv ausprobieren. So sollen sie auf anschauliche Weise für die Naturwissenschaften begeistert werden. Zurzeit ist das Thema des laufenden Projekts „Elektrischer Strom – Erzeugung, Verteilung, Verwendung“.

Bevor es auf die Spuren der Elektrizität ging, informierten sich die Mitglieder des Facharbeitskreises über die neue EU-Förderphase 2014-2020 durch die Regionalagentur Münsterland. „Nun heißt es sich entsprechend mit allen Akteuren gemeinsam bestmöglich im Münsterland aufzustellen, damit die Chancen der neuen EU-Förderphase optimal für die Region genutzt werden können“, erklärte Julia Roesler, Leiterin der Regionalagentur Münsterland.

Betriebsübergreifende Lösungen

Außerdem erteilte der Facharbeitskreis dem Projektantrag „Alternsgerechte Arbeitsbedingungen im Industriepark Bocholt“ sein positives Votum für eine Förderung aus ESF-Mitteln. Unter Federführung der Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO) soll im Verbund mit Unternehmen, Hochschulen und der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt ein Konzept entwickelt werden, das sich mit betriebsübergreifenden Lösungen zur Schaffung alternsgerechter Arbeitsbedingungen beschäftigt, diese erprobt und implementiert.

Neben präventiven Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sollen außerdem Beschäftigungsmodelle für leistungsgewandelte Mitarbeitende im Unternehmensverbund entwickelt werden. „Dieses Konzept entspricht den heutigen Bedürfnissen der Unternehmen, die bereits mit dem demographischen Wandel und dem daraus resultierenden Fachkräftemangel zu kämpfen haben“, erläuterte Dr. Heiner Kleinschneider, Vorsitzender des Facharbeitskreises. Kleinschneider hofft, dass das entwickelte Konzept zukünftig auch auf andere Industriegebiete der Region übertragen werden kann. Nun wird auf Landesebene über eine Förderung des Projekts entschieden.

Über den Facharbeitskreis „Arbeit und Beschäftigung“

Der Facharbeitskreis „Arbeit und Beschäftigung“ ist ein zentrales Gremium der Regionalagentur Münsterland. Der 14-köpfige Arbeitskreis sorgt für die Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Förderprogramme des Landes NRW im Münsterland. Er beurteilt die Förderfähigkeit von zur Förderung eingereichten Projekten und erteilt das erforderliche regionale Votum.

Darüber hinaus erarbeitet der Facharbeitskreis zentrale strategische Grundlagen für die Ausgestaltung der Arbeitsmarktpolitik im Münsterland. In diesem münsterlandweiten Facharbeitskreis sind alle arbeitsmarktrelevanten Institutionen der Region vertreten.

(Redaktion)


 


 

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