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  • 07.07.2015, 09:32 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Teilnehmerrekord

Professoren und Praktiker im kontroversen Dialog beim dritten Vermittlerforum

Bei Temperaturen nahe 40 Grad sorgten vergangene Woche Themen wie Vermittlervergütung, Maklerverträge und internationale Versicherungsprogramme beim dritten Vermittlerforum auf Schloss Wilkinghege für hitzige Debatten.

Achtzig renommierte Versicherungsvermittler aus dem gesamten Bundesgebiet waren der gemeinsamen Einladung von der Forschungsstelle der Universität Münster und der Provinzial gefolgt. Für ausreichend Gesprächsstoff sorgten die drei Hauptreferate.

Prof. Dr. Matthias Beenken (FH Dortmund) informierte über die neuen Regelungen der Versicherungsvertriebsrichtlinie, auf die sich Europäische Kommission, europäisches Parlament und der Rat der EU-Mitgliedsstaaten aktuell verständigt haben. Von Rechtsanwalt Jürgen Evers (Bremen) erfuhren die Teilnehmer, welche Vertragsklauseln in Maklerverträgen zur Abmahnung führen können, während sein Kollege Dr. Gunne W. Bähr (Köln) die möglichen Fallen bei der Gestaltung internationaler Versicherungsprogramme ins Visier nahm. Aus aktuellem Anlass ergänzte er, wie sich Finanzsanktionen oder Embargos auf den Versicherungsschutz auswirken.

Die Zusammenarbeit von Universität und Provinzial wird von den Maklern hoch geschätzt und als wegweisend bezeichnet. Auf Produktempfehlungen werde hier bewusst verzichtet. Dafür zeichne sich das gemeinsame Vermittlerforum durch solide, stets aktuelle Informationen und kontroverse Diskussionen aus, lautete das Urteil.

(Westf. Provinzial Versicherung)


 


 

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