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  • 24.06.2014, 13:19 Uhr
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  • Münsterland
Teures Daddeln

Steuerzahler-Bund vergleicht Spielapparatesteuer

Städte kassieren beim Flipperspielen mit – und zwar doppelt, berichtet der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW. Die Steuern, die Gaststätten und Spielhallen auf die sogenannten Daddelautomaten zahlen müssen, fallen sehr unterschiedlich aus.

600 Euro Spielapparatesteuer zahlen Spielhallenbesitzer in Detmold laut der BdSt-Untersuchung pro Jahr für ein Gerät ohne Gewinnmöglichkeit, also zum Beispiel einen Flipperautomaten. Dagegen sind in Lüdenscheid nur 360 Euro fällig – der landesweit niedrigste Betrag. Bei Apparaten in Gaststätten sind die Steuern generell niedriger. Sie reichen in Westfalen von 240 Euro pro Jahr in Lemgo und Castro-Rauxel bis zu 456 Euro in Gladbeck.

Neben der Spielapparatesteuer müssen Gastwirte und Spielhallenbetreiber zusätzlich eine Umsatzsteuer auf Spielerträge abführen. "Der Staat kassiert an Flipperautomaten und Co. also doppelt", kommentiert der BdSt NRW.

(Westfalen heute)


 


 

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