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  • 25.11.2013, 12:20 Uhr
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  • Münsterland / NRW
Todesfälle in NRW 2012

4.651 Menschen starben an Leber-Erkrankungen

2012 starben in Nordrhein-Westfalen insgesamt 4 651 Personen an Erkrankungen der Leber; sechs von zehn der Verstorbenen waren Männer (2 895).

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Deutschen Lebertages (20. November 2013) mitteilte, waren 2,4 Prozent aller Todesfälle in NRW durch Lebererkrankungen verursacht. Wie die nachfolgende Grafik zeigt, schwankte die Zahl der an Erkrankungen der Leber Verstorbenen im letzten Jahrzehnt zwischen 4.378 (2007) und 4.753 (2003).

Bei einem Drittel (31,0 Prozent) der Todesfälle, die auf eine Schädigung der Leber zurückzuführen waren, wurde eine alkoholische Leberkrankheit als Todesursache festgestellt; mehr als zwei Drittel der Betroffenen waren hier Männer. Weitere Erkrankungen der Leber waren nicht alkoholbedingte Fibrosen und Zirrhosen (26,7 Prozent), Krebserkrankungen (33,8 Prozent) und Virushepatitiden (5,0 Prozent).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, verzeichnete Gelsenkirchen mit 38 Fällen auf jeweils 100.000 Einwohner den höchsten Anteil der an einer Erkrankung der Leber Verstorbenen; der Kreis Coesfeld wies mit 17 Fällen je 100.000 Einwohner den niedrigsten Wert in NRW auf. Im Landesdurchschnitt wurden je 100.000 Einwohner 26 an Lebererkrankungen Verstorbene errechnet.

(Redaktion)


 


 

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