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  • 08.05.2015, 09:25 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Total verrückte Gerstensäfte

Erstes Bierfest in Münster

Das erste Bierfest in Münster startet am 28. Mai auf dem Schlossplatz. Insgesamt können rund 250 Sorten aus 20 Ländern probiert werden.

Die „Pirate Bomb“ aus New Jersey ist in karibischen Rumfässern gereift, der „Molotow Cocktail“ mit 13 Prozent Alkoholanteil kommt aus einer kleinen Brauküche in New York: Die verrücktesten Gerstensäfte der Welt wird der hannoversche Gastronom Michael Solms beim 1. Münsteraner Bierfest vom 28. bis 30. Mai auf dem Schlossplatz kredenzen.

„Die Leute haben keinen Bock mehr auf die Einheitsbiere aus der Fernsehwerbung“, glaubt Solms. In der Studentenstadt Münster hofft er mit seinen 250 Sorten im Ausschank auf ein trink- und experimentierfreudiges Publikum. Bei ähnlichen Veranstaltungen, die Solms seit 2013 in Norddeutschland organisiert hat, kamen mehrere Tausend Freunde des Gerstensaftes.

Vielseitigkeit der Bierspezialitäten präsentieren

Der kollektive Vollrausch an einem möglichst warmen Mai-Abend steht aber nicht im Mittelpunkt der Veranstaltung, die in rund 20 Pagodenzelten vor historischer Kulisse über die Bühne geht. „Wir wollen einfach mal die Vielseitigkeit der Bierspezialitäten präsentieren und lassen die Besucher in die weite Welt des Bierbrauens eintauchen“, so der Inhaber von zwei Szenekneipen.

Die Werbung für das erste Bierfest dieser Art in NRW hat Solms vor einigen Wochen auf der Internet-Plattform Facebook gestartet, bislang hat er schon über 3000 mal dafür ein „Gefällt mir“ bekommen. „Die Resonanz ist einfach überwältigend, und das ist ein guter Indikator für den Erfolg eines solchen Festes“, glaubt er.

Mit dem legendären „BeerHere“ des Ein-Mann-Brauers Christian Skovdal Andersen aus Dänemark holt Solms den Superstar der innovativen Bierszene nach Münster. Es wird Gerstensäfte der „Punkbrauerei BrewDog“ geben. „Das ist ein unkonventioneller Biergenuss abseits des Mainstreams“, so Solms. Aus Münster ist die Gruthaus-Brauerei mit Pumpernickel-Porter am Start

Die Idee für das Fest kam ihm bei einer großen Bierparty in Brüssel. Im Fokus stehen die jungen Mikro-Brauereien, die Alternativen zum Pils bieten. Der Eintritt ist frei, die Biere gibt es ab zwei Euro – Musik und Biergeschichten inklusive.

(Helmut P. Etzkorn, WN)


 


 

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