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  • 11.07.2013, 16:03 Uhr
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  • Münsterland
Tourismusbarometer

Münsterland schneidet überdurchschnittlich gut ab

Wettbewerbsfähig und überdurchschnittlich erfolgreich schneidet das Münsterland im Vergleich der fünf touristischen Regionen in Westfalen-Lippe ab. Dies ist ein wesentliches Ergebnis des Sparkassen-Tourismusbarometers Westfalen-Lippe.

Die Studie beschäftigt sich intensiv mit der Angebots- und Nachfragesituation in der Freizeit- und Tourismuswirtschaft in Westfalen-Lippe und seinen Teilregionen. Am 9. Juli 2013 fand die erste Präsentationsveranstaltung des Sparkassen-Tourismusbarometers Westfalen-Lippe in der Henrichshütte in Hattingen statt.

Etwa 160 Vertreter aus Tourismus, Politik, und Verwaltung sowie der Sparkassen sind der Einladung des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe gefolgt. Steinfurts Landrat Thomas Kubendorff als Initiator des Sparkassen-Tourismusbarometers Westfalen-Lippe und Vorsitzender des Beirates betonte in seiner Begrüßung, dass "Tourismusförderung Wirtschaftsförderung" sei. "Der Tourismus ist nicht nur ein reiner Wirtschaftsfaktor mit entsprechend positiven Auswirkungen auf diverse Wirtschaftsbereiche und durch finanzielle Einnahmen der Kommunen, sondern trägt als weicher Standortfaktor auch zur Attraktivitätssteigerung der Bevölkerung sowie zur Anwerbung von Unternehmen, Fach- und Führungskräften bei. In einer Stadt oder Region mit einer gut ausgebauten touristischen Infrastruktur lässt es sich auch sehr gut leben", erklärt Kubendorff.

Münsterland bundesweit im oberen Drittel

Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr habe ermittelt, "dass das Münsterland bei der Gästezufriedenheit nicht nur in Westfalen-Lippe spitze, sondern auch im bundesweiten Vergleich im oberen Drittel vertreten ist", freut sich Michael Kösters, Vorstand des Münsterland e.V. Gelobt wurde das Münsterland auch für seine stetige und überdurchschnittliche Aufwärtsentwicklung bei den Übernachtungszahlen. Da gleichzeitig das Angebot an Gästebetten in den letzten Jahren nicht so stark wie die Übernachtungen gestiegen ist, bedeutet dies eine bessere Auslastung der Unterkunftsbetriebe. Dennoch wird das Auslastungsniveau der Hotels im Münsterland kritisch gesehen. "Sie verfügen über nur halb so viele Betten wie der bundesweite Durchschnittsbetrieb. Das schlägt sich auch auf das Auslastungsniveau nieder: Im Münsterland liegt es fast zehn Prozentpunkte unter dem Deutschlandwert", erläutert die Management Summary des Sparkassen-Tourismusbarometers.

Die überwiegend positiven Nachrichten für das Münsterland bedeuten aber nicht, dass schon alles gut ist. Im Gegenteil, es müsse "weiter und stärker in Qualität, Service, Infrastruktur, Marketing und Vertrieb investiert werden. Wir sind aber auf einem guten Weg", äußern sich Kubendorff und Kösters übereinstimmend.

Informationen zum Sparkassen-Tourismusbarometer sind unter www.s-tourismusbarometer-wl.eu zu finden. Im September 2013 wird eine umfassende Dokumentation der Studie vorliegen.

(Redaktion)


 


 

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