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  • 13.04.2015, 13:06 Uhr
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  • Münsterland / Greven
Transportmanagement-Software

Neues Scanningmodul, Trailertelematik und Mindestlohn

Auf der transport logistic vom 05. bis 08. Mai 2015 in München widmet sich die LIS Logistische Informationssysteme AG aktuellen Herausforderungen der Logistikbranche. An Stand 209/310 in Halle B2 informiert der Grevener Software-Entwickler über Neuentwicklungen, Datenintegration oder die Umsetzung des Mindestlohns, so das Unternehmen in einer Pressemeldung.

„In München stellen wir beispielsweise unsere neue, geräteunabhängige Scannerlösung für den Hallenumschlag vor“, erklärt LIS-Vorstand Volker Lückemeier. „Das browserbasierte Modul verfügt neben der Sprachsteuerung auch über eine Fotofunktion und bezieht die erweiterten Steuerfunktionen des Scanners ein.“ Darüber hinaus zeigt die LIS AG weitere Neuentwicklungen für WinSped wie beispielsweise überarbeitete Stammdaten mit direkter Kartenverortung in der Adresse, die optimierte Kartenfunktion in der Disposition sowie die neue Sonderfaktura mit Layout-Generator.

Trailertelematik in WinSped

Auch im Bereich Datenintegration setzt die LIS AG auf Weiterentwicklungen ihrer Transportmanagement-Software. Auf der transport logistic präsentiert das Unternehmen die Integration von Trailertelematik-Daten. Künftig können Anwender sämtliche Informationen von „TrailerConnect“ der Cargobull Telematics GmbH in WinSped einsehen. Positionen und Verfügbarkeiten einzelner Trailer stehen den Disponenten direkt zur Verfügung. Auch die Temperaturüberwachung kontrollieren Anwender fortan in einem System in Echtzeit. Warnhinweise oder Alarme erscheinen nun direkt in der Transportmanagement-Software. „Neben den Ladungsdaten liefert die Trailertelematik Informationen über die rechtzeitige Abfahrt oder die Ankunft der Auflieger sowie Standort- und Standzeit-Übersichten. Auch die automatische Erkennung einer Sattelzugmaschine ist beispielsweise möglich“, erklärt Lückemeier. „Mit der Datenintegration vergrößern wir den Handlungsspielraum unserer Anwender und treiben den Prozess einer ganzheitlichen logistischen Abwicklung weiter voran.“

Umsetzung des Mindestlohngesetzes

Seit Beginn dieses Jahres beschäftigt sich die Logistikbranche auch mit der Umsetzung und Abwicklung des Mindestlohngesetzes (MiLoG). Spediteure müssen seit Januar 2015 nachweisen, dass sie den gesetzlichen Mindestlohn bei Transporten in und durch Deutschland zahlen. Bei der Vergabe von Aufträgen gilt die Nachweispflicht auch stellvertretend für die jeweiligen Subunternehmen. In der Messe München zeigt die LIS AG Lösungswege für die Umsetzung des MiLoG auf. Über das Dokumentenmanagement- System können Anwender Verpflichtungs- und Freistellungserklärungen hinterlegen und sich diese je Transport bestätigen lassen. Sowohl im Frachtführercenter als auch im Tour-Dialog werden diese dann angezeigt. „Wir empfehlen, dass Spediteure pro Transportauftrag einen Hinweis aufnehmen. Im Zuge dessen macht es Sinn, Transportaufträge zu überarbeiten und anpassen zu lassen“, erklärt Lückemeier.

(LIS AG)


 


 

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