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  • 05.11.2014, 10:56 Uhr
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  • Münster / Münsterland
TÜV-Report 2015

Deutsche Automobil-Hersteller auf den vordersten Rängen

Der Mercedes SLK ist Sieger des TÜV-Report 2015. Ausschließlich deutsche Autos auf den Spitzenplätzen: das sind die wichtigsten Ergebnisse des TÜV-Report 2015. Insgesamt flossen die Daten von 8,5 Millionen TÜV-Hauptuntersuchungen an 226 Fahrzeugmodellen in die Auswertung ein. Danach sind 63,9 Prozent aller Fahrzeuge mängelfrei.

"Allerdings sind mittlerweile 40 Prozent der geprüften Fahrzeuge mindestens zehn Jahre alt", erklärt Dr. Klaus Brüggemann, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VdTÜV, "Gerade bei ihnen stellten die TÜV-Experten sehr hohe Quoten an erheblichen Mängeln fest."

Bei allen vom TÜV geprüften Fahrzeugen hat der Mercedes SLK mit 2,4 Prozent den geringsten Anteil erheblicher Mängel. Er wird mit der Goldenen Plakette ausgezeichnet. Ihm folgen der Audi A6 (2,9 Prozent) und der Mercedes GLK (3,6 Prozent). Mit den Herstellern Mercedes, Audi, Porsche, BMW und Ford befinden sich im TÜV-Report 2015 ausschließlich deutsche Fahrzeuge unter den zehn besten Fahrzeugen in der jüngsten Altersgruppe. "Es zeigt sich, dass die deutschen Hersteller bei der Qualität wieder die Führung übernommen haben", erläutert Dr. Brüggemann, "für den Standort Deutschland ist das ein wichtiges Signal."

Beste Fahrzeuge nach Typ

Erstmals werden im TÜV-Report auch die jeweils besten Fahrzeuge in den verschiedenen Fahrzeugsegmenten hervorgehoben. Bester Kleinwagen ist der Mazda 2, in der Kompaktklasse schnitt der Audi A3 am besten ab. Als Sieger unter den Vans triumphierte der Opel Meriva an den TÜV-Prüfstationen. Mercedes holte den Klassensieg in der Mittelklasse (C-Klasse) und bei den SUV (GLK). "Die Leser können und sollen sich gezielt über die Ergebnisse in dem Fahrzeugsegment informieren können, in dem sie einen Gebrauchtwagen suchen", erläutert Chefredakteur Hartmut Müller-Gerbes. "Wir weisen hier die Ergebnisse der dreijährigen Modelle aus, weil sie bei den Gebrauchtwagenkäufern besonders beliebt sind."

Fast zwei Drittel (rund 63,9 Prozent) aller Fahrzeuge waren bei der Hauptuntersuchung mängelfrei, weitere 12,5 Prozent wiesen lediglich geringe Mängel auf. Erhebliche Mängel stellten die TÜV-Experten an 23,5 Prozent aller Pkw fest. Da diese Mängel sicherheitsrelevant sind, sieht der Gesetzgeber eine Nachprüfung vor, bevor eine Plakette erteilt wird. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der betroffenen Fahrzeuge leicht gesunken (24,9 Prozent).


 


 

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