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  • 20.03.2013, 10:16 Uhr
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  • Münster & Münsterland
UFH-Tagung

Landesverbandstagung der Unternehmerfrauen im Handwerk

Der Landesverband NRW der Unternehmerfrauen im Handwerk traf sich zur 23. Landesverbandstagung in der Handwerkskammer Münster. Themen wie Weiterbildung, Austausch, Kooperation und gute Netzwerke standen im Mittelpunkt der Tagung.

„Wir identifizieren uns mit dem Handwerk“, betonte Tatjana Lanvermann. „Unternehmerfrauen, die mehr wissen, können wissentlich auch mehr Verantwortung übernehmen“, fügte die Vorsitzende des Landesverbandes NRW der Unternehmerfrauen im Handwerk hinzu. Tatjana Lanvermann begrüßte jetzt in der Handwerkskammer Münster 94 Frauen zur 23. Landesverbandstagung, die zum zweiten Mal vom Verband in Münster ausgerichtet wurde.

Lanvermann: „Ein erfolgreicher Handwerksbetrieb mit einer Unternehmerfrau als Mitunternehmerin in der Führungsspitze, wird künftig zum Qualitätsmerkmal und nicht zum Raritätenmerkmal.“

Wie zuvor die Landesvorsitzende, griff auch der Präsident der Handwerkskammer, Hans Rath, das Thema Nachwuchskräfte auf. Rath sprach in diesem Zusammenhang von der „Marke deutsche Berufsausbildung“. Für eine gute Berufsorientierung sei es wichtig, betonte er, dass sich Werkstatt-Türen öffneten. Er freue sich, sagte er, dass sich das duale Ausbildungssystem inzwischen zu einem globalen Hoffnungsträger entwickelt habe.

Unternehmerin Magdalena Münstermann aus Telgte beschrieb ganz praktisch ihre Vorgehensweise in der Nachwuchsausbildung. Ihr schon mehrfach ausgezeichnetes „Telgter Modell“ gibt erfolgreich auch Jugendlichen einen Chance, die vielleicht etwas mehr Unterstützung benötigten, um den Berufsweg einzuschlagen, erklärte sie ihren Zuhörern. Hans Rath bezeichnete die Unternehmerinnen im Handwerk als „Allroundtalente in den Betrieben“. Die Position der Frauen im Handwerk verdient Stärkung, forderte darum auch Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson.

Für eine starke Positionierung der Frauen setzt sich Annette Ruch, Vorsitzende der Unternehmerfrauen in Münster, seit Jahren ein. 40 Frauen gehören inzwischen dem Regionalverband an, Ruch hofft, dass weitere Unternehmerfrauen das Netzwerk stärken.

Die beste Werbung fürs Handwerk aber ist auch Sabine Deckenbrock, stellvertretende Kreishandwerksmeisterin und Obermeisterin des Modeschaffenden Handwerks in Münster. Deckenbrock betonte, dass das Handwerk ihre Leidenschaft sei. Sie sei stolz auf ihren Beruf und rate ihren Auszubildenden immer wieder, nur mit praktischen Erfahrungen ins Studium zu gehen. „Das erdet“, sagte die Schneidermeisterin vor versammelter Mannschaft.

(Redaktion)


 


 

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