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  • 21.05.2013, 10:27 Uhr
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  • Münster
Umbau für 4 Millionen Euro

Galeria Kaufhof investiert in den Standort Münster

Der letzte große Umbau des Warenhauses liegt zwölf Jahre zurück. Jetzt will das Unternehmen im laufenden Betrieb alle Etagen neu gestalten. Im Zuge der Neuausrichtung wird das Untergeschoss sowie der Eingang Stubengasse reaktiviert.

Moderner, größer, strukturierter und mit einem neuen Eingang an der Stubengasse: Galeria Kaufhof investiert rund vier Millionen Euro am Standort Münster. „Das gesamte Warenhaus wird neu ausgerichtet“, sagt Jörg Pantenburg.

Der Geschäftsführer spricht von einer klaren Fokussierung. Jede Etage wird neu konzipiert. Im dritten Obergeschoss entsteht die Kinderwelt. In der zweiten Etage konzentrieren sich die Herren- und die Sport-Welt. In der ersten Etage entsteht eine neue Damen-Welt. Im Erdgeschoss dreht sich alles um Beauty und Accessoires, Taschen, Schmuck und Schreibwaren. Damenschuhe und Süßwaren werden auf dieser Etage neu platziert. Das Untergeschoss ist für die Galeria-Home-Welt reserviert, die Lifestyle-Trends aufnimmt mit Bettwäsche, Tischwäsche, Kurzwaren, Wohnaccessoires und unter anderem auch einer Buchabteilung mit Sitzlounge.

„Wir glauben fest an das Konzept Warenhaus.“

Zwölf Jahre liegt der letzte große Umbau im Warenhaus zurück. Galeria Kaufhof Münster passt sich den Bedürfnissen der Kundschaft an. „Hätte Münster als Oberzentrum kein Warenhaus, dann würde Profil fehlen“, sagt Pantenburg. „Wir glauben fest an das Konzept Warenhaus.“ Darum werden jetzt alle Etagen mit insgesamt 14.700 Quadratmetern Verkaufsfläche fit gemacht. Dazu gehören auch 800 Quadratmeter der ehemaligen Delikatessa-Abteilung im Untergeschoss. Die Fläche wurde im Jahr 2008 stillgelegt und wird jetzt reaktiviert.

„Das würden wir nicht tun“, sagt der Geschäftsführer, „wenn das Geschäft nicht liefe.“ Dabei verzeichnete das Unternehmen, das zur Metro AG gehört, im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben ein Umsatzplus.

Münster, sagt Pantenburg, habe sich aber auch insgesamt in den vergangenen zehn Jahren sehr stark verändert. Neue Kundenströme führten beispielsweise dazu, dass Galeria Kaufhof nach einer Marktanalyse einen alten Eingang an der Stubengasse wieder öffnen wird. Auch der kleine Eingang Ludgeristraße entpuppt sich heute als stärkster Zugang und wird darum doppelt so groß. Zudem sei Münster vor allem im Bereich junge Mode extrem gut aufgestellt, deshalb habe Galeria ein neues Profil gesucht.

Der gesamte Umbau geht bei laufendem Betrieb über die Bühne. Von Abstauberpreisen ist die Rede und davon, dass Galeria Kaufhof sein Personal von 140 Mitarbeitern um fünf bis sechs Beschäftigte aufstocken wird.

(Redaktion)


 


 

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