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  • 10.02.2015, 10:55 Uhr
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  • Münster / Frankfurt am Main
Umfrage zur Jobsuche

Tageszeitung ist Quelle Nr. 1 bei der Stellensuche

15 Prozent der Bundesbürger suchen derzeit dringend eine Arbeit, das sind drei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Rund die Hälfte davon ist derzeit ohne Job, die übrigen suchen aus einem bestehenden Beschäftigungsverhältnis heraus. Knapp jeder Zweite prüft Stellenangebote in Tageszeitungen, jeder Dritte sucht via Google oder gezielt auf bestimmten Webseiten.

Mehr als ein Drittel schickt Bewerbungen am liebsten per E-Mail. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Jobsuche 2015" des Personaldienstleisters ManpowerGroup Deutschland. Über 1.000 Deutsche ab 18 Jahren wurden dafür befragt.

20 Prozent der Deutschen schauen sich zwar hin und wieder nach neuen Jobs um, sind aber nicht dringend auf der Suche. Die Quote ist um zwei Prozentpunkte gesunken. 39 Prozent suchen nicht, weil sie zufrieden mit ihrer aktuellen Position sind (+1 Prozent). Weitere 26 Prozent sind derzeit nicht berufstätig und auch nicht auf der Suche, zu dieser Gruppe gehören beispielsweise Studenten und Rentner (+4 Prozent).

Wer nach offenen Stellen Ausschau hält, schlägt immer noch am ehesten die Karriereseiten der Tageszeitungen auf. 46 Prozent der Berufstätigen gehen diesen Weg.

Ranking der Jobsuche-Quellen

  1. Stellenanzeigen in Tageszeitungen (46 Prozent)
  2. Persönliche Kontakte (37 Prozent)
  3. Allgemeine Suchmaschinen, z. B. Google (35 Prozent) / Jobportale, z. B. Stepstone, Monster (35 Prozent) / Internetseiten einzelner Unternehmen (35 Prozent)
  4. Online-Jobbörse der Arbeitsagentur (34 Prozent)
  5. Stellenanzeigen in Fachzeitschriften (16 Prozent)
  6. Berufliche Onlinenetzwerke, z. B. XING, LinkedIn (14 Prozent)
  7. Zeitarbeitsfirmen (8 Prozent) / Soziale Netzwerke, z. B. Facebook (8 Prozent)
  8. Jobmessen (7 Prozent)
  9. Fachmessen (4 Prozent) 

Als beliebtester Weg, eine Bewerbung einzureichen, hat sich die E-Mail inzwischen klar durchgesetzt. Wenn sie die Wahl haben, entscheiden sich 38 Prozent der Berufstätigen dafür. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Die Bewerbungsmappe auf dem Postweg favorisieren fast unverändert 28 Prozent. 18 Prozent ziehen es vor, die Mappe beim Wunscharbeitgeber persönlich abzugeben, diese Gruppe ist um fünf Prozentpunkte geschrumpft.

Bewerbung über Onlineportale nach wie vor unbeliebt

Die Eingabe ihrer Daten in ein Online-Karriereportal ist nur für vier Prozent der beste Weg (-3 Prozent). Drei Prozent geben die Unterlagen am liebsten an eine Person aus ihrem eigenen Netzwerk, damit diese die Bewerbung weiterreicht (+1 Prozent). Bewerbungsfunktionen in sozialen Medien bevorzugen zwei Prozent (+1 Prozent).

"Ob per E-Mail oder per Post - die Deutschen glauben, dass sie mit klassischen Bewerbungsunterlagen die besten Chancen haben", sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. "Vielen Arbeitgebern ist aber wichtig, dass die Kandidaten in der Online-Kommunikation versiert sind und mit Jobportalen oder sozialen Medien umgehen können. Bewerber sollten die neuen Möglichkeiten daher zumindest ausprobieren und Erfahrungen sammeln."

Über die Studie "Jobsuche 2015"

Die Studie "Jobsuche 2015" basiert auf einer Online-Befragung unter 1.001 Deutschen ab 18 Jahren. Sie wurde im Auftrag der ManpowerGroup Deutschland im Dezember 2014 durchgeführt. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

(ots / ManpowerGroup)


 


 

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