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  • 02.11.2012, 10:32 Uhr
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  • Münster
Umgestaltung der Rothenburg

Rollstuhl-Piktogramme vor den Münster-Arkaden

Geschnittenes Natursteinpflaster erleichtert mobilitätseingeschränkten Menschen das Überqueren der Rothenburg. Gekennzeichnete Bereiche müssen frei gehalten werden.

Wer in der Vergangenheit häufiger an der Einmündung Rothenburg und Königsstraße mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen unterwegs war, hat die Erfahrung sicherlich schon einmal gemacht: Nicht ordnungsgemäß abgestellte Fahrräder blockierten die Querungsstellen, die bei der Umgestaltung der Rothenburg eigens für mobilitätseingeschränkte Menschen angelegt worden waren.

"Wir möchten die Situation an der Rothenburg nachhaltig verbessern und haben deshalb im Eingangsbereich der Münster-Arkaden kontrastreich eingefasste Piktogrammplatten mit einem Rollstuhlfahrersymbol verlegt", berichtet Christel Vissing vom städtischen Tiefbauamt. "Im Sinne der Menschen mit Behinderungen in unserer Stadt setzen wir darauf, dass die Piktogramme beachtet werden und der gekennzeichnete Bereich frei gehalten wird."

Die ersten Erfahrungen sind positiv: Offenbar gelingt es, den Radfahrerinnen und Radfahrern mit den neuen Piktogrammen die Anforderungen an ihr Verhalten deutlich vor Augen zu führen.

Für die Umgestaltung der Rothenburg hatte das Tiefbauamt das für Münsters Altstadt typische Kopfsteinpflaster verlegen lassen. Allerdings wurde in einigen Bereichen geschnittenes Natursteinpflaster eingebaut, das ebener ist und auf dem es sich daher leichter gehen und fahren lässt.

(Redaktion)


 


 

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