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  • 21.09.2016, 07:54 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Umweltschutz

Industriebetriebe investieren weniger in den Umweltschutz

Im Jahr 2014 investierten 2.000 Betriebe der nordrhein- westfälischen Industrie (Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe) eine Milliarde Euro in den Umweltschutz.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 5,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2013: 1,06 Mrd. Euro). Die Umweltschutzinvestitionen hatten 2014 einen Anteil von 7,6 Prozent an den Gesamtinvestitionen der Betriebe (13,3 Milliarden Euro).

Der Großteil der Investitionen entfiel 2014 auf Maßnahmen für den Gewässerschutz (46,9 Prozent), den Klimaschutz (24,5 Prozent), die Luftreinhaltung (12,8 Prozent) und auf die Abfallentsorgung (12,3 Prozent). Die restlichen Aufwendungen wurden für Lärmbekämpfung (1,7 Prozent), Bodensanierung (0,5 Prozent) sowie Naturschutz und Landschaftspflege (1,3 Prozent) getätigt.

Zu den Investitionen für den Umweltschutz zählen jene Aufwendungen, die eine Verringerung oder Vermeidung von schädlichen Emissionen in die Umwelt bewirken oder dazu beitragen, den Einsatz von Ressourcen zu reduzieren.

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter: http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2016/pdf/248_16.pdf

(IT.NRW)


 


 

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