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  • 25.10.2013, 10:28 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Unternehmen sind gefordert

BIC, IBAN, SEPA - neues Verfahren für bargeldlose Zahlungen in Europa

Mit IBAN, SEPA und BIC erfolgt am 1. Februar die Umstellung auf ein europaweit einheitliches Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Manche Verbraucher fühlen sich verunsichert. Doch ganz so schwierig, wie sich das Verfahren zunächst anhört, wird es nicht.

Iban , der Schreckliche? Sepa , der Sperrige? „Sepa“ steht für ein neues europaweit einheitliches Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr – für Überweisungen und Lastschriften. Iban ist die internationale Bankkontonummer. Fest steht: Mit der Einführung des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrs ab dem 1. Februar 2014 kommen auf Verbraucher und Unternehmen Umstellungen zu. Europaweit werden ab dem Zeitpunkt standardisierte Überweisungen und Lastschriften eingeführt, betont eine Sprecherin der Bundesbank.

Höchste Zeit für Unternehmen

Ziel sei es, dass bargeldlose Euro-Zahlungen über die Ländergrenzen hinweg einfach und bequem wie heute in Deutschland durchgeführt werden können. Höchste Zeit sei es jetzt vor allem für Unternehmen, sich für den europäischen Zahlungsverkehr fit zu machen. Privatkunden können im Inland theoretisch noch bis 31. Januar 2016 Überweisungen mit Kontonummern und Bankleitzahl ausfüllen, so die Sprecherin der Bundesbank.

Die heimischen Banken und Kreditinstitute sind ebenfalls längst auf dem Informationskurs. Die Privatkunden beispielsweise der Sparkasse Münsterland Ost wurden bereits auf Kontoauszügen auf die Umstellung hingewiesen. Im Mittelpunkt steht dabei Iban, die internationale Bankkontonummer, die 22 Stellen hat. Da Kontonummer und Bankleitzahl in der Regel bereits bekannt sind, sind nur vier Stellen neu – der Ländercode „DE“ für Deutschland und die individuelle zweistellige Prüfziffer, die vor Zahlendrehern schützen soll.

BIC für grenzüberschreitende Überweisungen

Bei grenzüberschreitenden Sepa-Zahlungen in die 33 teilnehmenden Länder muss vorübergehend neben der Iban noch der Business Identifier Code (Bic) angegeben werden, ein international standardisierter Bank-Code, der vergleichbar ist mit der Bankleitzahl in Deutschland.

Während Daueraufträge in der Regel durch das kontoführende Kreditinstitut umgestellt werden, sind Lastschrifteinreicher wie Stromversorger oder Vereine gefordert.

Die Sparkasse Münsterland Ost informiert jetzt rund 160 Vereinsvertreter über die Auswirkungen der neuen Richtlinie. Fragen hatten die Vertreter der münsterischen Vereine reichlich mitgebracht. Elmar Tenbrock und Alexander Schmedding erläuterten die notwendigen Maßnahmen zur Umstellung und rieten ihren Zuhörern, Computersysteme und Buchhaltung anzupassen sowie die Mitglieder zu informieren.

Die Volksbank Münster plant ebenfalls für Vereinsvertreter eine Informationsveranstaltung, die am 4. November um 18 Uhr in der Bank an der Neubrückenstraße stattfindet.

(Redaktion)


 


 

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